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Ausstellung über Otto Prutscher im MAK

Fassade des Lorenshofs, Längenfeldgasse, Wien XII., 1927

Das Wiener MAK widmet dem Architekten und Designer Otto Prutscher, der auch zahlreiche Gemeindebauten wie etwa den Lorenshof, den Heinehof oder den Hermann-Fischer-Hof entworfen hat, eine neue Ausstellung. "Otto Prutscher - Allgestalter der Wiener Moderne" wird am 20.11. eröffnet und kann bis 17.5. 2020 in der MAK-Schausammlung Gegenwartskunst besucht werden.

Otto Prutscher (1880-1949) studierte bis 1901 an der Wiener Kunstgewerbeschule und trat nach einem längeren Auslandsaufenthalt in das Büro von Josef Hoffmann ein. Als Mitarbeiter der Wiener Werkstätten beschäftigte er sich zunächst vor allem mit Inneneinrichtungen und stattete unter anderem mehrere Kaffeehäuser aus. Erst später wandte sich Prutscher der Architektur zu und entwarf neben mehreren Wohnhausanlagen für die Gemeinde Wien auch Villen in Baden und Mariazell. Zudem war er Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen von Secession bis Werkbund.

Hier ein Überblick über die Gemeindebauten, die Otto Prutscher entworfen hat:

Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten. 70 Jahre nach seinem Tod diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne.

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