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Hüttelbergstraße 7

Hof-Informationen Hüttelbergstraße 7

Detailinformationen

Hüttelbergstraße 7

Adresse

Hüttelbergstraße 7, 1140 Wien

Hüttelbergstraße 7, 1140 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1927 - 1928

Anzahl an Wohnungen

20

Architekt*in

Wilhelm Peterle

Wohnungen

20

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Sozialdemokratie bestimmende Kraft im Wiener Rathaus. 1922 wurde Wien ein selbstständiges Bundesland. Damit war auch der Grundstein für das "Rote Wien" gelegt. Neben Reformen im Gesundheits- und Bildungswesen wurde 1923 ein umfangreiches Bauprogramm gestartet, um für die Bevölkerung menschenwürdige Wohnungen zu schaffen - hell, trocken, mit Wasserleitung und WC ausgestattet, waren sie ein krasser Gegensatz zu den Bassena-Wohnungen in den Mietskasernen. Wesentlicher Teil der Anlagen waren Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Kindergärten, Waschküchen, Mütterberatungsstellen, Ambulatorien, Tuberkulosestellen, Turnhallen, Bibliotheken etc. Die Stadt Wien errichtete in der Zwischenkriegszeit 63.000 Wohnungen.

Die Wohnanlage liegt an dem seit dem Jahr 1894 Hüttelbergstraße benannten Straßenzug, der auf den 354 m hohen Hüttelberg führt. Davor hieß sie Dornbacher Straße.

Die idyllische Wohnhausanlage wurde auf einem höher gelegenen, planierten Grundstück, das von der Hüttelbergstraße bis nahe an den Halterbach reicht, errichtet. Die Straße, an der die Wohnhausanlage liegt, wurde 1873 ausgebaut.

Architektur und Kunst

Die kleine, in einem parkähnlichen Garten gelegene Wohnhausanlage wurde nach den Grundsätzen der Gartenstadtbewegung errichtet. Sie besteht aus zwei im Grundriss rechtwinkeligen Baukörpern mit je zwei Geschoßen, die in offener U-Form gegeneinander angeordnet sind. Mit ihrem Bruchsteinsockel, den Walmdächern und Giebeln besitzen die beiden Wohnhäuser villenartigen Charakter und passen sich der Bebauung in dieser Gegend gut an. Auffallend ist die Horizontalgliederung der Fassaden durch zweifarbigen Verputz und ein umlaufendes Gesims. Die leicht zurückgestuften Mittelachsen der Längsseiten sowie die Hauseingänge werden durch Giebel akzentuiert. Kleine halbkreisförmige Balkone, Spitzerker sowie Putzfensterrahmungen unterstreichen den landhausartigen Charakter. In dem mit einer Bruchsteinmauer begrenzten Garten befindet sich an der hinteren Grundstücksecke ein Pavillon mit Kupferzeltdach.

Wilhelm Peterle - Der in Ried im Innkreis geborene Wilhelm Peterle (1893-1959) studierte zunächst an der Technischen Hochschule Graz, wechselte 1913 an die Technische Hochschule Wien, wo er 1921, nach geleistetem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, sein Studium abschloss. Peterle arbeitete zunächst im Atelier Simony, bis er eine Stelle im Wiener Stadtbauamt erhielt, wo er vor allem mit der Errichtung von Wohnhausanlagen befasst war. Als Anhänger der Gartenstadtbewegung plante er neben zahlreichen anderen Projekten für das Rote Wien die Großsiedlung "Am Tivoli" (Hohenbergstraße 3-21, Wien 12).

Dokumente