Detailinformationen
Adresse
Hochheimgasse 26, 1130 Wien
Hochheimgasse 26, 1130 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1969 - 1970
Anzahl an Wohnungen
32
Architekt*in
Stefan Karabiberoff
Wohnungen |
32 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
4 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Hochheimgasse erinnert seit 1909 an den Sieg der Österreicher gegen Napoleon in der Schlacht bei Hochheim im Jahr 1813.
Die Wohnhausanlage wurde als Ergänzung zur angrenzenden Anlage am Montecuccoliplatz 1-3 errichtet. Den Baugrund erwarb die Gemeinde 1965/66. Davor befanden sich hier mehrere Kleingärten, wie es sie bis zur Erschließung dieses Bereichs des 13. Bezirks als neues Wohngebiet oft gab. Beim Bau der Anlage wurde die Hochheimgasse an dieser Stelle zu einem Fußweg verschmälert, der zur Wattmanngasse führt.
Architektur und Kunst
Die Anlage besteht aus einem in Zeilenbauweise errichteten Baukörper mit vier Stiegen parallel zur Hochheimgasse. Das zweistöckige Wohngebäude fügt sich dabei in das durchgrünte Bebauungskonzept der angrenzenden Wohnhausanlage ein. Die sachlich-nüchterne Architektur mit ihren glattflächigen Fronten, dem additiven Fassadenschema sowie dem flach geneigten Satteldach ist charakteristisch für den Wohnbau der späten 1960er-Jahre. Die gleichmäßig angeordneten Fenster gliedern die nach Nordosten gerichtete Hausfront, wobei sich die Anordnung und Größe der Fenster nach der Funktion der dahinter liegenden Räume richten. Hier befinden sich auch die Hauseingänge sowie die Stiegenhausfenster, welche farblich hervorgehoben sind und die regelmäßige Fassadenstruktur durchbrechen. Auf der nach Südenwesten gerichteten Seite kommt neben der Fensterverteilung ein weiteres Gestaltungselement hinzu: Die Fassade wird hier durch zwischen vortretenden Quermauern liegende Loggien unterteilt. Weitere Loggien lockern auch die südöstliche Stirnfront auf - fast jede Wohnung besitzt eine großzügig angelegte Loggia.
Stefan Karabiberoff - Stefan Karabiberoff (1913-1977) studierte von 1942 bis 1948 Architektur an der Technischen Hochschule Wien, wo er 1950 mit der 2. Staatsprüfung abschloss. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem die Wohnhausanlage Hütteldorfer Straße 252 in Wien 14 (1969-1971) und war in Arbeitsgemeinschaften an den Entwürfen zur Anlage Jedleseer Straße 77 in Wien 21 (1963-1965) und zum Karl-Wrba-Hof in Wien 10, Sahulkastraße 3-5 (1972-1982), beteiligt.