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Gallgasse 2-4

Hof-Informationen Gallgasse 2-4

Detailinformationen

Gallgasse 2-4

Adresse

Gallgasse 2-4, 1130 Wien

Gallgasse 2-4, 1130 Wien

Speisinger Straße 41, 1130 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1955 - 1956

Anzahl an Wohnungen

42

Architekt*in

Rudolf Jarosch

Wohnungen

42

Waschküchen

1

Stiegen

4

Lokale

5

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Seit 1894 ist die ehemalige Mayerhofgasse nach dem Hausbesitzer und Gemeinderat von Speising, Sebastian Gall (1820-1888), benannt, der von 1870 bis 1888 Gemeinderat war. Die Speisinger Straße erinnert ebenfalls seit 1894 an den alten Vorortnamen Speising, einer in den Jahren 1890 bis 1892 nach Wien eingemeindeten Ortschaft. Davor hieß der Straßenzug Hauptstraße und Wiener Straße.

An der Stelle des heutigen Wohnhauses stand früher an der Speisinger Straße ein ebenerdiges Eckhaus, in dem sich die Werkstatt des Hufschmieds Karl Merk befand. Dessen Nachfahren führten in der ehemaligen Schmiede die Gastwirtschaft "Zur alten Schmiede". Im Jahr 1954 erwarb die Gemeinde Wien die Liegenschaft. Auch in der neu errichteten Wohnhausanlage gab es über Jahrzehnte eine Gastwirtschaft, die sich "Zur alten Schmiede" nannte.

Architektur und Kunst

Der am Kreuzungspunkt von Speisinger Straße, Feldkellergasse und Gallgasse am Walter-Caldonazzi-Platz gelegene Gemeindebau setzt einen markanten städtebaulichen Akzent. Der Bau gliedert sich in einen zum Platz hin orientierten, leicht konkav geschwungenen, fünfgeschoßigen Bauteil und zwei anschließende Trakte mit jeweils vier Geschoßen in der Speisingerstraße und in der Gallgasse. Das zum Platz ausgerichtete Gebäude wird in seinen vier mittleren Achsen durch einen mächtigen, erkerartig vorspringenden Bauteil, der um ein Geschoß erhöht bis über die Traufhöhe reicht, besonders betont. Im Erdgeschoß ist eine Geschäftszone untergebracht. Die anschließenden Trakte sind nur wenig gegliedert. Ein Durchgang in der Gallgasse führt in den Hof und zu den Stiegenhäusern.

Rudolf Jarosch - Rudolf Jarosch (1917-2004) war für die Gemeinde Wien vorwiegend in Arbeitsgemeinschaften an der Realisierung mehrerer großer Wohnhausanlagen beteiligt, wie etwa am Schrödingerhof in Wien 10, Gußriegelstraße 42-50 (1961-1963), und Landstraßer Hauptstraße 173-175 in Wien 3 (1953-1956).

Dokumente