Inhalte werden geladen ...

Dommayergasse 5

Hof-Informationen Dommayergasse 5

Detailinformationen

Dommayergasse 5

Adresse

Dommayergasse 5, 1130 Wien

Dommayergasse 5, 1130 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1951 - 1955

Anzahl an Wohnungen

5

Architekt*in

Heinrich Rameder

Wohnungen

5

Waschküchen

0

Stiegen

1

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Waschküchen.

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab 1949 war der Wohnbau zahlenmäßig wieder auf dem Niveau des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit. Doch noch war die Bevölkerung verarmt und oft obdachlos. Kleine Duplex-Wohnungen, die später zusammengelegt werden konnten, linderten schließlich die Wohnungsnot. 1951 wurde Franz Jonas, Sohn einer Arbeiterfamilie, Bürgermeister von Wien. In seine Amtszeit fiel die rege Bautätigkeit im Rahmen des Projektes "Sozialer Städtebau" ab 1952. Das 8-Punkte-Programm hatte die Trennung von Wohn- und Gewerbebereichen, eine Auflockerung der Wohnbereiche sowie die Assanierung einzelner Viertel zum Ziel. Die standardmäßige Ausstattung der Wohnungen wurde verbessert - alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Das Wohnhaus befindet sich in der seit 1894 nach dem Kammmacher und Besitzer des "Dommayer Casinos", Ferdinand Dommayer, benannten Gasse. Das "Dommayer Casino" war ein bekanntes Hietzinger Vergnügungslokal, an dessen Stelle heute das Parkhotel Schönbrunn steht.

Das Wohnhaus liegt nahe des alten Hietzinger Ortskerns in der Dommayergasse, unter der der Lainzer Bach in den Wienfluss führt. Der Bau eines Hauses wurde im Auftrag von Marthe Hartl bereits in den Jahren 1950/51 geplant. Die Liegenschaft gelangte jedoch in den Besitz der Gemeinde Wien, die das Gebäude nach Plänen von Heinrich Rameder errichten ließ.

Architektur und Kunst

Das schlichte Haus ist typisch für den Wohnbau der frühen Nachkriegszeit. Charakteristisch hierfür sind der schmucklose kubische Baukörper, die glattflächig verputzten Fassaden sowie das Walmdach mit Dacherker. Zur optimalen Belichtung sind die Wohnräume nach Süden und Westen hin orientiert und am Außenbau durch dreiteilige oder französische Fenster zu erkennen. Die Küchen und Sanitäreinrichtungen liegen hingegen nach Norden oder Osten. Gartenseitig ist dem Haus eine Loggia vorgelagert. Ein halbrunder Balkon akzentuiert die Fassade im Süden. Der Garten des Hauses schließt an den des benachbarten Steinitzhofes an.

Heinrich Rameder - Heinrich Rameder (1922-2001) studierte von 1946 bis 1953 Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Für die Gemeinde Wien plante er die Wohnhäuser Marktgasse 9-13 in Wien 9 (1955/56) und Dommayergasse 5 in Wien 13 (1951-1955). Nach seinen Entwürfen wurde auch das Planetarium im Wiener Prater (1962-1964) errichtet.

Dokumente