Inhalte werden geladen ...

Eisteichstraße 11

Hof-Informationen Eisteichstraße 11

Detailinformationen

Eisteichstraße 11

Adresse

Eisteichstraße 11, 1110 Wien

Eisteichstraße 11, 1110 Wien

Wilhelm-Otto-Straße 4-6, 1110 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1958

Anzahl an Wohnungen

32

Architekt*in

Armin Dolesch

Wohnungen

32

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

5

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Eisteichstraße wurde im Jahr 1904 nach den hier einst bestehenden Teichen benannt, die im Winter der Eisgewinnung dienten.

Der älteste Siedlungskern von Simmering entstand am Rande einer der Stadtterrassen im Bereich der heutigen Kobelgasse westlich des Kirchbergs mit der Laurenzkirche. Der kleine, 1028 erstmals urkundlich erwähnte Ort entwickelte sich in der Folge zu einem Zeilendorf entlang der heutigen Mautner-Markhof-Gasse. Noch vor dem Pestjahr 1679 war das Umfeld im Süden und Osten Wiens bis nach Simmering und weiter bis zu den Donauauen ein ertragreiches Weinbaugebiet. Nach der Verwüstung durch die Türken 1683 vollzog sich im Ort ein Strukturwandel, der die Rückbildung zu Dorffluren mit vielen kleinteiligen Feldern zur Folge hatte. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Simmering ein kleines Dorf. Erst durch die Ansiedlung großer Betriebe, denen es Ende des 19. Jahrhunderts im Stadtgebiet zu eng wurde, entwickelte sich Simmering zu einem Industrie- und Arbeiterbezirk, der 1892 Wien eingemeindet wurde.

Architektur und Kunst

Das Wohnhaus Ecke Eisteichgasse/Wilhelm-Otto-Straße entstand in einer gemeinsamen Planungsphase mit dem Gebäude Wilhelm-Otto-Straße 3-5. Das Erdgeschoß an der Front zur Eisteichgasse ist als Geschäftsbereich ausgebildet. Neben mehreren großen Schaufenstern befindet sich hier auch der Durchgang zum Innenhof, von dem aus die beiden Stiegenhäuser erschlossen werden. Die Straßenfassade ist vom niedrigen Sockelgeschoß bis zum abschließenden Dachgesims ohne Einschnitte hochgezogen. Die Fensterachsen sind wie die Öffnungen im Erdgeschoß zu zwei Gruppen zusammengezogen. Links sind vier Achsen kleiner Fenster mit einer dezenten Rahmung in die glatte Front eingesetzt. Die beiden rechten Achsen bilden mit ihren französischen Fenstern in den oberen drei Geschoßen das adäquate Gegengewicht zur nackten, geschlossenen Wandfläche in der Wilhelm-Otto-Straße, in der sich nur ein einziges Schaufenster befindet. Strukturiert wird die lange Front an der Wilhelm-Otto-Straße durch die unregelmäßige Anordnung von Achsen schlichter und französischer Fenster. Auch die Hoffassaden werden lediglich durch Achsen großer und kleiner Fenster gegliedert, die hier allerdings ungerahmt sind. Aus der Reihe fallen nur die versetzten Stiegenhausfenster.

Armin Dolesch - Armin Dolesch (geb. 1928) studierte von 1947 bis 1950 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Lois Welzenbacher. Nach dem Studium verbrachte er einige Zeit in Zürich, machte sich aber bereits 1952 in Wien als Architekt selbstständig. Die Gemeinde Wien, für die er vier Wohnbauten errichtete, war einer seiner ersten Auftragsgeber. Seit 1970 ist Dolesch vor allem im Gesundheitswesen tätig. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der Schulbau. Auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten gründete er die Arbeitsgruppe "Kinder(t)raum - Lebensraum Schule".

Dokumente