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Raxstraße 22

Hof-Informationen Raxstraße 22

Detailinformationen

Raxstraße 22

Adresse

Raxstraße 22, 1100 Wien

Raxstraße 22, 1100 Wien

Georg-Wilhelm-Pabst-Gasse 1-11, 1100 Wien

Fernkorngasse 94-98, 1100 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1963 - 1965

Anzahl an Wohnungen

135

Architekt*in

Max Philippitsch, Alfred Podgorschek

Wohnungen

135

Waschküchen

4

Stiegen

12

Lokale

12

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 4 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Raxstraße ist seit 1932 nach einem der Wiener Hausberge benannt.

Auf dem rechteckigen Grundstück an der Raxstraße/Fernkorngasse befanden sich bis in die späten 1950er-Jahre kleine Handwerksbetriebe, deren Produktionsstätten auf mehrere ehemals vom RAD (Reichsarbeitsdienst) genutzte Holzbaracken verteilt waren.

Architektur und Kunst

Auf der Parzelle Raxstraße/Fernkorngasse/Georg-Wilhelm-Pabst-Gasse wurden auf leicht ansteigendem Terrain vier gleich gestaltete Wohnblöcke mit je 4 Geschoßen und Satteldach errichtet. Zwischen den in Riegelverbauung parallel zur Raxstraße angeordneten Wohnhäusern liegen breite, bepflanzte Grünflächen. Zwischen dem Wohnblock Raxstraße 22 und dem dahinter liegenden Block Fernkorngasse 98 befindet sich ein Pkw-Abstellplatz.

An den Bauten mit symmetrischer Fensteraufteilung entstehen gliedernde Akzente, einerseits durch vertikale farbige Bänder und andererseits im Wechselspiel zwischen den kubisch vortretenden Balkonen und dem leicht vorgezogenen dazwischen liegenden Bauteil. Die Balkone sind an den Südseiten angebracht und zeittypisch mit gewelltem Kunststoff verblendet. An der Nordseite der glatten Fassaden werden die dahinter liegenden Stiegenhäuser durch breite Verglasung angedeutet. Unterschiedliche Farbgebung an den Balkonen und der Fassade lockert das Erscheinungsbild der gesamten Anlage auf.

Max Philippitsch - Max Philippitsch (1928-1967) studierte Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Nach dem Studium arbeitete er zunächst für fünf Jahre im Büro von Sepp Stein und Kurt Eckel, bevor er sich 1962 als Architekt selbständig machte. Während seiner kurzen Karriere nahm er an zahlreichen Wettbewerben teil, wobei er insgesamt elf Preise gewann; zuletzt für den Flugplatz Langenlabern (1967). Für die Gemeinde Wien entwarf er zusammen mit Alfred Podgorschek die Wohnhäuser Fernkorngasse 100 in Wien 10 (1963/64) und Raxstraße 22 in Wien 10 (1963-1965).

Alfred Podgorschek - Alfred Podgorschek (geb. 1926 in Wels) studierte von 1952 bis 1955 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Lois Welzenbacher. Er arbeitete zunächst in den Büros von Roland Rainer und Friedrich Grünberger mit, bevor er 1958 die Ziviltechniker-Prüfung ablegte und sich als Architekt selbständig machte. Wie Friedrich Grünberger spezialisierte sich auch Alfred Podgorschek auf die Planung und Ausführung von Hallen- und Freibädern. So wurden etwa die Hallenbäder in Burghausen (D), Leoben und Ried i. I., die Aquarena in Kitzbühel und das Stadionbad in Wien 2 nach seinen Plänen ausgeführt. Als Mitglied einer größeren Arbeitsgemeinschaft war Alfred Podgorschek aber auch an den Entwürfen zum SMZ Ost Wien beteiligt.

Dokumente