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Wirerstraße 6-14

Hof-Informationen Wirerstraße 6-14

Detailinformationen

Wirerstraße 6-14

Adresse

Wirerstraße 6-14, 1100 Wien

Wirerstraße 6-14, 1100 Wien

Hollitzergasse 1-9, 1100 Wien

Troststraße 18, 1100 Wien

Angeligasse 19a, 1100 Wien

Angeligasse 19, 1100 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1955 - 1956

Anzahl an Wohnungen

104

Architekt*in

Friedrich (Fritz) Novotny, Anton Schmid

Wohnungen

104

Waschküchen

3

Stiegen

6

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Ja

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 3 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Wirerstraße ist seit 1911 nach Dr. Franz Wirer Ritter von Rettenbach (1771 - 1844) benannt. Wirer war kaiserlicher Leibarzt und propagierte die heilkräftige Wirkung der Salzquellen von Bad Ischl. Damit legte er um 1840 den Grundstein zur Entstehung des dortigen Kurbetriebes.

Die Anlage an der Kreuzung Wirerstraße/Troststraße wurde zwischen 1955 und 1956 gebaut. Obwohl die gerade verlaufende Troststraße eine wichtige West-Ost-Achse im Bezirk Favoriten bildete, blieb der Teil östlich der Laxenburgerstraße bis in die 1950er-Jahre nur locker verbaut. Bedingt durch die massiven Kriegsschäden und die daraus entstandene Wohnungsnot wurden die Gärten und Kleingartenanlagen in diesem Bereich ab 1955 mit Wohnhäusern verbaut.

Architektur und Kunst

Die Wohnanlage entstand auf leicht ansteigendem Terrain auf einem rechteckigen Grundstück, begrenzt von Troststraße, Hollitzergasse, Angeligasse und Wirerstraße. Sie besteht aus drei hakenförmig aneinander gereihten Gebäudekomplexen mit insgesamt sechs Stiegen in offener Blockrandverbauung. An der Seite Wirerstraße ist der Wohnanlage eine breite Grünfläche mit Spiel- und Ruhezonen vorgelagert. Über einer Sockelzone erheben sich die Häuser fünfgeschoßig mit Satteldächern und teilweise ausgebauten Mansarden. Die einfachen Fassaden sind durch gleichförmige, regelmäßige Fensterbänder rasterartig gegliedert. An der Seite Wirerstraße setzten die Architekten sparsame Akzente durch Balkone. Die heute markant erscheinenden verglasten Aufzugstrakte wurden erst nach 1979 angebaut. An der Ecke des Grundstückes an der Kreuzung Troststraße/Wirerstraße befindet sich eine große Tierplastik.

Friedrich (Fritz) Novotny - Friedrich Novotny (1913-1999) war für die Gemeinde Wien vorwiegend in Arbeitsgemeinschaften an der Realisierung mehrerer großer Wohnhausanlagen beteiligt, wie etwa dem Hermine-Fiala-Hof in Wien 10, Troststraße 45a (1980-1982), und dem Franz-Novy-Hof in Wien 16, Koppstraße 97-101 (1950-1954).

Anton Schmid - Über die Ausbildung des in Mährisch Ostrau/Tschechien geborenen Anton Schmid (1904-1991) gibt es keine Informationen. Für die Gemeinde Wien war er an der Errichtung mehrerer Wohnhausanlagen beteiligt, wie etwa der Anlagen Wirerstraße 6-14 in Wien 10 (1955/56) und Schöpfleuthnergasse 8-16 in Wien 21 (1968-1970).

Zwei Wandbilder schmücken die sonst sehr einfachen Fassaden. An der Stirnseite der Häuserfront Hollitzergasse befindet sich ein Werk von Kurt Absolon. Die Arbeit in Sgraffito-Technik zeigt Raben. Das Wandbild an der Fassade Angeligasse/Wirerstraße ist eine Reliefarbeit von Hans Babuder, entstand 1955 und zeigt spielende Kinder.

An der Kreuzung Troststraße/Wirerstraße befindet sich eine große Kunststeinplastik im Gras. Das ruhende Pferd entstand zwischen 1955 und 1958 und ist das Werk des Bildhauers Robert Ullmann.

Dokumente