Detailinformationen
Adresse
Liechtensteinstraße 93, 1090 Wien
Liechtensteinstraße 93, 1090 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1964 - 1966
Anzahl an Wohnungen
22
Architekt*in
Johann Schobermayr
Wohnungen |
22 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
1 |
Lokale |
3 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien konsequent zu. Die Grundlage dafür bildete 1961 ein städtebauliches Konzept von Roland Rainer. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen. Auf ihnen wurden neue große Wohnviertel geschaffen. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Liechtensteinstraße wurde 1862 nach Gundacker Fürst Liechtenstein (1580-1658), einem Vertreter des bis heute regierenden Fürstengeschlechts Liechtenstein, benannt. Sie führte am Besitz des Fürsten, dem Liechtensteinschen Sommerpalais, vorbei und bildete den inneren Abschnitt eines alten, nach Klosterneuburg führenden Straßenzuges, dessen südliche Seite vorwiegend von Gärten begrenzt wurde.
Der Bau aus den 1960er-Jahren blieb im Wesentlichen bis heute unverändert. Lediglich kleinere Umbauten des Aufzuges sowie Änderungen der Nutzung des Erdgeschoßes veränderten den Baubestand geringfügig.
Architektur und Kunst
Dieses Wohnhaus wurde ebenso wie sein "Schwesterbau" in der Liechtensteinstraße 101 von Johann Schobermayr entworfen. Das Gebäude ist etwas niedriger als die flankierenden gründerzeitlichen Bauten und hat sieben Geschoße. In den fünf oberen Stockwerken befinden sich derzeit 22 Wohnungen. Im Erdgeschoß plante der Architekt Geschäftslokale, darunter befindet sich ein Arzneikeller. Die Fassade des Hauses ist sehr schlicht gehalten. Die putzverriebene Außenwand zur Liechtensteinstraße hin ist glatt und weist keinerlei Schmuck oder Verzierung auf. Die Oberfläche wird nur durch die Fenster unterbrochen. Diese liegen zur Liechtensteinstraße hin Richtung Osten, die Räume werden durch die Morgensonne erhellt. Das Stiegenhaus ist teilweise mit Kunststein verkleidet, die Wände sind tapeziert.
Die schlichte Architektur, die hier zum Einsatz kommt, ist typisch für Wohnanlagen aus den 1950er- und 60er-Jahren. Zweckmäßigkeit und rasche Wohnraumbeschaffung standen im Vordergrund.
Johann Schobermayr - Johann Schobermayr (1922-2001) studierte ab 1943 an der Technischen Hochschule Wien, wo er 1949 seinen Abschluss erhielt. Danach war er als Architekt vor allem für die Gemeinde Wien tätig und entwarf einige kommunale Wohnbauten. Unter anderem entstanden die Wohnhäuser Liechtensteinstraße 93 und 101 in Wien 9 nach seinen Plänen.