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Althanstraße 11-13

Hof-Informationen Althanstraße 11-13

Detailinformationen

Althanstraße 11-13

Adresse

Althanstraße 11-13, 1090 Wien

Althanstraße 11-13, 1090 Wien

Badgasse 4-6, 1090 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1956 - 1958

Anzahl an Wohnungen

55

Architekt*in

Ludwig Schmid

Wohnungen

55

Waschküchen

2

Stiegen

4

Lokale

5

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 50er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 m² auf 55 m² angehoben.

Die Althanstraße trägt seit 1919 ihren Namen. Bis 1909 wurde die Bezeichnung Althangasse verwendet, dann Franz-Josephs-Bahn-Straße, nach der angrenzenden Bahn, ab 1919 Althanstraße, nach den seit 1685 angrenzenden Besitzungen der Familie Althan, die als Althanvorstadt bezeichnet wurden. Das Palais Althan befand sich an der Stelle des heutigen Franz-Josefs-Bahnhofs. Der Name Althanstraße nimmt im Speziellen Bezug auf Graf Gundacker Ludwig Josef Althan, der viel zum Ausbau der Althanvorstadt beigetragen hat.

Die Wohnhausanlage wurde 1956 anstelle eines 1902 erbauten Hauses, das sich in Privatbesitz befand, errichtet. Sie entspricht Assanierungsplänen der 1950er- und 60er-Jahre für Lichtental. Nachträglich verändert hat man die Anlage der Wohnungen Top 2 und 3 in der Stiege 1 sowie Top 12. In der Stiege 3 wurden die Wohnungen Top 3 und 4 zusammengelegt. Umbauten im Zusammenhang mit dem Aufzugsystem veränderten die Stiegenanlage in den 70er-Jahren geringfügig, vor allem in den 80er-Jahren erfolgten Umbauten im Bereich der Geschäftslokale.

Architektur und Kunst

Die siebengeschoßige Wohnanlage erstreckt sich in U-Form zwischen der Althanstraße und der Badgasse. Die zur Straße hin gelegene Fassade der Anlage ist, wie meistens in den 1950er-Jahren, eher schlicht gehalten. Im Erdgeschoß befinden sich Geschäftslokale. Ursprünglich waren vom Architekten fünf Lokale geplant, von denen jedoch nur drei ausgeführt wurden. Die Sockelzone in der Althanstraße ist mit Kunstmarmorplatten verkleidet. Die darüberliegende glatte Fassade wird oberhalb des fünften Geschoßes durch ein Gesims unterbrochen. Dieses Zwischengesims lässt den gesamten Bau ein wenig niedriger wirken, als er tatsächlich ist. Darüber befindet sich ein weiteres Geschoß, das durch das Dachgesims abgeschlossen wird.

Auf der nach Westen gelegenen Seite in der Badgasse ist die Fassade im Bereich des Erdgeschoßes verputzt und unterscheidet sich farblich von den darüberliegenden fünf Wohngeschoßen. In der Althanstraße sind die Fenster wie auch in der Badgasse durch schmale, helle Faschen umrahmt. Die vier Stiegenhäuser werden über einen großzügig angelegten Hof betreten. Der Fassadenteil auf dieser Seite ist mit gelben Fensterfaschen auf hellerem Putz versehen, die Farbwahl an den zur Straße hin liegenden Mauern wird somit umgekehrt - innen und außen werden unterschieden.

Ludwig Schmid - Wiener Stadtbauamt - MA19

Dokumente