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Salzergasse 19

Hof-Informationen Salzergasse 19

Detailinformationen

Salzergasse 19

Adresse

Salzergasse 19, 1090 Wien

Salzergasse 19, 1090 Wien

Lichtentaler Gasse 2, 1090 Wien

Liechtensteinstraße 72, 1090 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1963 - 1965

Anzahl an Wohnungen

12

Architekt*in

Rupert Weber

Wohnungen

12

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

4

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Salzergasse führt diese Bezeichnung seit 1808 und erinnert damit an die so genannten "Salzer": So nannte man die Schiffer, die Salz nach Wien brachten. Urkundlich erwähnt wurde die Straße bereits 1701.

Der Alsergrund wurde als direktes Umland zum militärisch wichtigen Franz-Josefs-Bahnhof bei den zahlreichen Luftangriffen zu Beginn des Jahres 1945 besonders stark zerstört. Eines der wichtigsten Erfordernisse nach Ende des Zweiten Weltkrieges war demnach die Schaffung von Wohnraum für die Ausgebombten des Lichtentals. Im Jahr 1967 wurde für die Liegenschaft Salzergasse 19 der Abbruch des Altbestandes, eines unwirtschaftlichen Baus aus dem Jahr 1842, bewilligt. Im darauf folgenden Jahr folgte die Einreichung des fünfgeschoßigen Neubaus.

Architektur und Kunst

Der Baukörper formt mit seinem Gegenüber, dem Gemeindewohnhaus in der Salzergasse 21, eine Eingangssituation: Die Lichtentaler Gasse führt zwischen beiden Gebäuden hindurch ins Lichtental (ehemals Liechtenthal), dessen Zentrum ein Park, die Pfarrkirche und die städtische Schule bilden.

Der fünfgeschoßige Bau ist "zur Gänze unterkellert, mit teilweise ausgebautem Dachgeschoß"; er fasst zwölf Wohnungen, ein Atelier, ein Geschäftslokal sowie eine ebenerdige Garage mit drei Stellplätzen, welche heute ebenfalls als Lokal genutzt wird. Die für damalige Verhältnisse besonders fortschrittliche Planung sah außerdem einen Kinderwagenabstellraum vor.

Im Grundriss ist das Wohnhaus als Dreispänner strukturiert: mit zwei Wohnungen und einer Garçonnière je Stockwerk. An der Ost- und an der Westfassade liegen einen halben Meter auskragende Erker, welche über alle vier Regelgeschoße laufen. Die visuelle Sockelfunktion des Erdgeschoßes ist mittels unterschiedlicher Farbigkeit und tiefer gelegter Putzebene gelöst.

Die Fenster sind glatt in die vollkommen schmucklose Fassade eingeschnitten.

Rupert Weber - Rupert Weber (geb. 1926) studierte von 1952 bis 1957 bei Lois Welzenbacher an der Akademie der bildenden Künste Wien. Als selbständiger Architekt ist er vor allem im Bereich Wohnbau tätig, wobei bisher mehr als 9.000 Wohneinheiten in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark von seinem Büro realisiert werden konnten. Weber war einer der ersten Architekten, der zusammen mit der Baufirma Mischek Fertigteilbauten errichtete, unter anderem auch mehrere Filialen für die Firma Meinl. 2002 wurde das Atelierbüro Weber an die Firma WE-Plan seines Sohnes Rupert Weber jun. übergeben.

Dokumente