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Badhausgasse 5-7

Hof-Informationen Badhausgasse 5-7

Detailinformationen

Badhausgasse 5-7

Adresse

Badhausgasse 5-7, 1070 Wien

Badhausgasse 5-7, 1070 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1980 - 1982

Anzahl an Wohnungen

20

Architekt*in

Robert Zeidner

Wohnungen

20

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Die Badhausgasse trägt seit 1862 ihren Namen. Er erinnert an das Marienbad, das sich hier von 1841 bis 1921 befand.

An der Stelle des jetzigen Wohnbaus standen ursprünglich zwei Wohnhäuser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. In einem dieser Wohnhäuser war die Franziska-Reder-Blindenstiftung untergebracht. Seit 1974 ist das Grundstück im Besitz der Stadt Wien, die alten Häuser mussten dem Neubau im Rahmen der Wohnraumbeschaffung weichen.

Architektur und Kunst

Typisch für seine Zeit und der klassischen Moderne nachfolgend, gestaltete Robert Zeidner die Fassade des Baus nicht mittels feingliedriger Unterteilung, sondern beschränkte sich auf eine Differenzierung in drei große Baublöcke, die durch die zwei leicht hervorspringenden und farblich abgesetzten Stiegenhäuser getrennt sind. Über diese Stiegenhäuser werden jeweils vier Wohnungen pro Geschoß erschlossen. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon in den begrünten und mit Sitzgelegenheiten versehenen Hof. Eine über die Badhausgasse befahrbare Tiefgarage bietet Platz für 14 PKWs.

Robert Zeidner - Robert Zeidner (1925-1978) studierte Architektur an der Technischen Universität Wien. Als selbständiger Architekt war er vor allem im Wohnbau tätig und entwarf auch für die Gemeinde Wien mehrere Wohnbauten, wie etwa die Wohnhäuser Badhausgasse 5-7 in Wien 7 (1980-1982) und Breitenfurter Straße 360-368 in Wien 23 (1972-1975). Für die Gemeinnützige Bau- und Wohnungsgenossenschaft Wien-Süd wurden rund 3.000 Wohneinheiten nach seinen Entwürfen realisiert. Zuletzt war Robert Zeidner auch Fachvorstand für Architektur an der HTL Schellinggasse in Wien 1.

Johann Jascha schuf an den Glaswänden neben den Eingangstüren je vier Reliefs "Figurale Kompositionen" aus Aluminiumguss. Jascha studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und widmet sich neben der Malerei und Zeichnung nicht zuletzt der Kunst am Bau. Erwähnt sei die Gestaltung der Arkade in Linz von 1992.

Dokumente