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Neustiftgasse 89-91

Hof-Informationen Neustiftgasse 89-91

Detailinformationen

Neustiftgasse 89-91

Adresse

Neustiftgasse 89-91, 1070 Wien

Neustiftgasse 89-91, 1070 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1955 - 1956

Anzahl an Wohnungen

67

Architekt*in

Josef Wöhnhart

Wohnungen

67

Waschküchen

2

Stiegen

4

Lokale

4

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Neustiftgasse ist einer der ältesten Straßenzüge des Bezirkes. Seit 1862 ist er nach dem ehemalige Ort Neustift benannt, der bereits 1315 urkundlich Erwähnung fand.

Dort, wo heute zwischen Burggasse 78-80 und Neustiftgasse 89-91 der Karl-Farkas-Park liegt, wurde 1880 nach Plänen von Friedrich Paul mit dem Bau einer Detailmarkthalle begonnen. 1954 wurde ein Teil der Halle abgetragen, 1976 fiel der Rest und ein Jahr später konnte der Karl-Farkas-Park eröffnet werden.

Parallel zum Bau der Wohnhausanlage wurde im Erdgeschoß ein Lokal der städtischen Bücherei errichtet; seit 2005 befindet sich hier Wiens erstes Jugendcafé.

Architektur und Kunst

Die vorherrschenden Architekturthemen sind Klarheit und Schlichtheit. Das Hauptaugenmerk des Mitteltraktes liegt auf den dreiteiligen Fenstern, Akzente setzen die über drei Fensterachsen reichende Dachgaupe und das riesige Mosaik über dem Einfahrtstor. Durch das Tor gelangt man in einen zentralen Innenhof und zu den insgesamt vier Stiegenhäusern. Die fünf- bzw. sechsgeschoßigen Wohnhäuser verfügen über separate Liftanlagen. Bis 1976 konnte man auch vom Hofquertrakt direkt in die angrenzende Markthalle gelangen; dieser Durchgang wurde allerdings nach deren Abtragung zugemauert.

Josef Wöhnhart - Josef Wöhnhart (1913-1975) studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er war Bauleiter des neuen Fliegerhorstes in Wiener Neustadt und während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter am Bau des Fliegerhorstes Schwechat. Nach 1945 entstanden mehrere Wohnhäuser und Villen in Wien und Umgebung nach seinen Plänen. Von ihm wurde auch (in Zusammenarbeit mit Robert Hartinger) der Südbahnhof wiederaufgebaut und der Westbahnhof innen und außen gestaltet.

Über den dem Eingangstor befindet sich ein monumentales, drei Geschoße umfassendes, Fassadenmosaik des Künstlers Josef Stoitzner-Millinger (1911-1982). Das Mosaik ist bunt und facettenreich - Ethnien unterschiedlichster Herkunft, verschiedene Transportmittel und Nahrungsmittel aller Art symbolisieren den Welthandel der Nationen untereinander.

Dokumente