Detailinformationen
Adresse
Meravigliagasse 5-7, 1060 Wien
Meravigliagasse 5-7, 1060 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1963 - 1964
Anzahl an Wohnungen
24
Architekt*in
Carl Reinhardt
Wohnungen |
24 |
|---|---|
Waschküchen |
2 |
Stiegen |
2 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Meravigliagasse - vormals Kleine Schloßgasse - wurde 1862 nach der Familie Meraviglia benannt, welche von 1755 bis 1801 Besitzungen in diesem Stadtteil hatte.
Auf dem Eckgrundstück Meravigliagasse 5-7/Wallgasse 4 befand sich ab 1803 ein zweigeschoßiges, im Grundriss fast quadratisches Wohnhaus, das 1828 von Josef Klee noch um einen zusätzlichen Seitentrakt vergrößert wurde. Die Baubewilligung für die heute bestehende Wohnanlage datiert aus dem Jahr 1963.
Architektur und Kunst
Die viergeschoßige Wohnhausanlage Meravigliagasse 5 - 7 von Carl Reinhart ist im sachlichen Stil der frühen 1960er-Jahre errichtet. Die beiden Stiegenhäuser mit Profilbauverglasung werden von tiefen vertikalen Nuten akzentuiert und rhythmisieren die lange schmucklose Fassade. Schmale, vertieft liegende Rahmungen umgeben die rasterförmig angelegten Fenster, die durchwegs hochrechteckig und zweiflügelig gehalten sind. Der Zugang zum Wohnhaus erfolgt über einen erhöht liegenden Gehsteig, der sich über die gesamte Länge des Baus erstreckt. Ein weit auskragendes Hauptgesims schließt das Gebäude nach oben hin ab.
Carl Reinhardt - Carl Reinhardt (1890-1968) studierte ab 1911 bei Otto Wagner an der Akademie der bildenden Künste Wien. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem das Wohnhaus Meravigliagasse 5-7 in Wien 6 (1963/64) und war als Mitglied einer größeren Arbeitsgemeinschaft an der Planung zur Anlage Aribogasse 28 in Wien 22 (1963) beteiligt.