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Grabnergasse 11-13

Hof-Informationen Grabnergasse 11-13

Detailinformationen

Grabnergasse 11-13

Adresse

Grabnergasse 11-13, 1060 Wien

Grabnergasse 11-13, 1060 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1955 - 1956

Anzahl an Wohnungen

85

Architekt*in

Adolf Hoch

Wohnungen

85

Waschküchen

2

Stiegen

3

Lokale

6

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Grabnergasse wurde 1894 nach Johann Nepomuk Grabner (1825-1893). Er war von 1891 bis 1893 Bezirksvorsteher von Mariahilf.

Die Wohnhausanlage Grabnergasse 11-13 wurde nur drei Jahre nach dem benachbarten Einsteinhof erbaut und ist als Erweiterung dieser großen Anlage zu sehen. Der Großteil der Grünfläche, die heute als Kinderspielplatz dient, gehörte zur Zeit der Errichtung noch zum Grundstück Gumpendorfer Straße 103.

Architektur und Kunst

Die Wohnhausanlage bildet zusammen mit dem drei Jahre davor entstandenen Nachbargebäude (Einsteinhof) einen zur Grabnergasse hin orientierten Straßenhof. Der sechsgeschoßige Bau wird primär durch unterschiedlich breite, symmetrisch angeordnete Fenster gegliedert, die mit schmalen, etwas dunkleren Putzauflagen eingefasst sind. Der direkt an der Grabnergasse gelegene Bauteil weist eine Lochfassade auf, an seiner Schmalseite ist die äußerste Achse durch Balkone betont. Wie schon beim anschließenden Einsteinhof verdeutlichen auch hier zwei parallel geführte Gesimsbänder die Geschäftszone. Die Miteinbeziehung des untersten Balkons in diese Leiste stellt eine Besonderheit dar.

Adolf Hoch - Adolf Hoch (1910-1992) studierte bei Peter Behrens an der Akademie der bildenden Künste in Wien und arbeitete bis 1937 für das Atelier Peter Behrens - Alexander Popp. 1937 wurde Hoch freischaffender Architekt. Es folgten zahlreiche Preise wie 1946 der 1. Preis beim Karlsplatz-Wettbewerb oder 1948 die Goldmedaille bei der Winterolympiade für ein Schisprungstadion am Kobenzl. Zu seinen Hauptwerken zählen der Einsteinhof, die Internationale Kulturstätte im Hörndlwald (Josef-Afritsch-Heim), die Opernpassage sowie das Arbeitsunfallkrankenhaus Meidling (gemeinsam mit Wolfgang Bauer) und die Wohnhausanlage Vorgartenstraße (mit Carl Auböck und Carl Rössler).

Im Hof befindet sich die Bronzeplastik "Drei Figuren" (1957-1962) von Mario Petrucci, die eine Frau und zwei Kinder mit nach vorne gestreckten Armen darstellt. Die zu Schüsseln geformten Hände der Kinder sowie die Ärmel und die Kapuze der Kleidung der Frau sind als Vogeltränke ausgestaltet.

Dokumente