Inhalte werden geladen ...

Hofgasse 2

Hof-Informationen Hofgasse 2

Detailinformationen

Hofgasse 2

Adresse

Hofgasse 2, 1050 Wien

Hofgasse 2, 1050 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1955 - 1956

Anzahl an Wohnungen

17

Architekt*in

Anton Dolenz

Wohnungen

17

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Hofgasse existiert seit ca. 1798 und wurde nach dem Gutshof und dem Schloss Margareten benannt. Der Gutshof, erstmals 1303 erwähnt und später zum Margaretener Schloss ausgebaut, fungierte gleichzeitig auch als Namensgeber der Vorstadt.

Die Hofgasse liegt im Bereich des ehemaligen Kleinen Margaretener Schlossgartens. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde erstmals ein Gutshof genannt, der den Namen "Niederer Hof" trug. Der Gutsweiler, der den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Vorstadt Margareten bildete, wurde von den Türken 1529 in Brand gesteckt - eine Gedenktafel am Margaretenhof erinnert daran. 1555 erwarb der Erzbischof von Gran, Nikolaus Olai, den Besitz. Der Bischof ließ nicht nur den Hof (samt einer der heiligen Margarete von Antochia geweihten Kapelle) teilweise neu erbauen, sondern legte auch in Folge den späteren Schlossgarten an.

Architektur und Kunst

Das fünfgeschoßige Wohnhaus samt ausgebautem Dachgeschoß wurde städtebaulich an reizvoller Stelle längs der Hofgasse in unmittelbarer Nähe zum Margaretener Hof errichtet. Umgeben von Bebauungsresten aus der Biedermeier- und Gründerzeit hebt sich der Baukörper bereits durch seine schlichte und formneutrale Ausführung von den benachbarten Wohnhäusern ab. Markantestes Merkmal des Baus ist der straßenseitig teilweise bis zur Baulinie geführte, über drei Geschoße reichende Vorbau an der rechten Gebäudeseite, der die Gebäudehöhe des benachbarten Biedermeierhauses aufnimmt, während der restliche Baukörper von der Baulinie etwas zurückweicht. Die strukturelle Klarheit und die Kunst der Beschränkung auf wenige Details, maßgeblich für die Gemeindebauarchitektur der 1950er-Jahre, setzen sich auch in der Fassadengestaltung fort. Die einfach in die Leibung eingeschnittenen, quadratischen Fenster bestimmen die Fassade rhythmisch, die hellen Putzstreifen rund um diese Öffnungen erscheinen durch die Jahre bereits verblasst. Eine dem Stil des Hauses angepasste, diskret in die Dachlandschaft integrierte Gaupe rundet den Bau nach oben hin ab.

Anton Dolenz - Anton Dolenz (1884-1974) studierte von 1904 bis 1911 Bauingenieurswesen an der Technischen Hochschule Wien, wo er 1912 die 2. Staatsprüfung ablegte. Nach seinen Plänen wurden unter anderem die kommunalen Wohnhäuser Hofgasse 2 in Wien 5 (1955/56) und Elisenstraße 28-30 in Wien 23 (1958/59) errichtet.

Dokumente