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Karolinengasse 26

Hof-Informationen Karolinengasse 26

Detailinformationen

Karolinengasse 26

Adresse

Karolinengasse 26, 1040 Wien

Karolinengasse 26, 1040 Wien

Viktorgasse 11, 1040 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1984 - 1986

Anzahl an Wohnungen

20

Architekt*in

Adelio Espinosa

Wohnungen

20

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Die Karolinengasse ist nach Kaiserin Karoline Auguste (1792-1873) benannt, der Gemahlin Kaiser Franz I. Auf einem Situationsplan von 1844 ist die Gasse bereits mit ihrem heutigen Namen angeführt, ursprünglich hieß sie jedoch "Am Goldeck". Sie wurde im Jahr 1823 nach der Abteilung der "Weyringerschen Sandgestätten" angelegt.

Der Vorgängerbau der heutigen Wohnhausanlage wurde im Jahr 1867 von Stadtbaumeister Adolf Stipperger im Auftrag Ferdinand Zillingers errichtet. Das streng historistische Zinshaus, in dessen Erdgeschoß ein Speisehaus der Wiener öffentlichen Küchenbetriebsgesellschaft untergebracht war, wurde im Jahr 1983 abgerissen, die Baubewilligung für das Wohnhaus von Adelio Espinosa datiert mit 1984. Die Haussegnung des Neubaus fand am 16. November 1988 durch den Pfarrer von St. Elisabeth statt.

Architektur und Kunst

Das Eckwohnhaus, errichtet Mitte der 1980er-Jahre, ist sechsgeschoßig, lediglich zwei Fensterachsen zur Karolinengasse sind um ein Stockwerk niedriger. Typisch für die Architektur Adelio Espinosas ist die sehr differenzierte Fassadengestaltung, bei der insbesondere der Einsatz unterschiedlicher Fensterformen und -typen wesentlich zur Gliederung beiträgt. Auffallend sind hier vor allem drei Achsen, die eine Sonderform des französischen Fensters aufweisen, bei der seitlich je ein halbhoher Flügel an die Fenstertüre angefügt ist. Sämtliche Fenster des Wohnhauses sind von hellen Putzrahmen umgeben, teils werden benachbarte Fenster auch mittels grober Putzfelder optisch zu einer Einheit zusammengefasst. Horizontale, auf Höhe der oberen Fensterkanten verlaufende Putzfugen rhythmisieren die Straßenfassaden noch zusätzlich.

Adelio Espinosa - Adelio Espinosa, geboren 1939 in Wien, studierte an der Technischen Hochschule Wien unter Karl Schwanzer, Karl Kupsky und Erich Boltenstern. Seit 1. April 1977 arbeitet er als selbständiger Architekt. Wichtigste Bauten: 1977 1. Preis beim Wettbewerb zum Bundesschulzentrum Bad Aussee (1981-84 ausgeführt), Wohnhausbauten der Gemeinde Wien in der Karolinengasse 14 und 26 in 1040 Wien. Seit 1985 hat sich Adelio Espinosa auf Dachausbauten und Wohnhaussanierungen spezialisiert.

Dokumente