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Graf-Starhemberg-Gasse 35

Hof-Informationen Graf-Starhemberg-Gasse 35

Detailinformationen

Graf-Starhemberg-Gasse 35

Adresse

Graf-Starhemberg-Gasse 35, 1040 Wien

Graf-Starhemberg-Gasse 35, 1040 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1979 - 1981

Anzahl an Wohnungen

18

Architekt*in

Theo(dor) Trojan

Wohnungen

18

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Die Gasse trägt ihren Namen seit dem Jahr 1938, ursprünglich hieß sie Karolygasse beziehungsweise später Starhemberggasse. Namensgeber ist Feldmarschall Ernst Rüdiger Graf Starhemberg (1638-1701), der sich 1664 in der Schlacht bei St. Gotthard gegen die Türken auszeichnete und 1683 auch die Verteidigung Wiens leitete.

Der Vorgängerbau der heute bestehenden Wohnhausanlage wurde im Jahr 1843 errichtet, 30 Jahre später kam es zur Erneuerung der Fassade durch den Wiener Stadtbaumeister Josef Zeller im Stil des strengen Historismus. Die Baubewilligung für das bestehende Wohnhaus Theo Trojans datiert aus dem Jahr 1977, die Benützungsbewilligung für das Haus mit 18 Wohnungen, 11 PKW-Abstellplätzen und 1 Magazin wurde 1982 erteilt.

Architektur und Kunst

Die siebengeschoßige Wohnhausanlage aus den Jahren 1979-81 besticht durch eine auffallende Farbgestaltung sowie eine abwechslungsreiche Fassadengliederung. Die klinkerverkleidete Erdgeschoßzone, welche eine Garageneinfahrt, die Hofdurchfahrt und den Magazinbereich beherbergt, ist optisch durch ein breites weißes Band von den übrigen Geschoßen abgesetzt, den oberen Abschluss der Fassade bildet ein leicht vorspringendes, mit weißen Eternitplatten verkleidetes Dachgesims. Das Wohnhaus weist insgesamt fünf Achsen auf, wobei je eine Fenster- und eine Loggienachse alternierend angeordnet sind und die mittlere Achse aufgrund breiterer Fenster eine besondere Betonung erfährt. Sämtliche Loggien werden mittels durchlaufender, leicht vorspringender Beton-Vorlagen vertikal zusammengefasst, die Brüstungen der Freiräume werden durch Eternitplatten und Blumentröge auf Betonkonsolen gebildet.

Theo(dor) Trojan - Theo Trojan (1924-1978) studierte bis 1951 Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Anschließend war er zunächst im Büro von Kurt Schlauss tätig, bevor er sich 1957 als Architekt selbständig machte. Theo Trojan arbeitete vor allem in den Bereichen Industrie- und Wohnbau, konzipierte aber auch zahlreiche Tankstellen. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem das Wohnhaus Graf-Starhemberg-Gasse 35 in Wien 4 (1979-1981) und zusammen mit Werner John die Siedlung An den langen Lüssen 17-27 in Wien 19 (1961-1963).

Dokumente