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Graf-Starhemberg-Gasse 40-42

Hof-Informationen Graf-Starhemberg-Gasse 40-42

Detailinformationen

Graf-Starhemberg-Gasse 40-42

Adresse

Graf-Starhemberg-Gasse 40-42, 1040 Wien

Graf-Starhemberg-Gasse 40-42, 1040 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1958 - 1961

Anzahl an Wohnungen

76

Architekt*in

Alfred Kraupa

Wohnungen

76

Waschküchen

2

Stiegen

3

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Gasse trägt ihren Namen seit dem Jahr 1938, ursprünglich hieß sie Karolygasse bzw. später Starhemberggasse. Namensgeber ist Feldmarschall Ernst Rüdiger Graf Starhemberg (1638-1701), der sich 1664 in der Schlacht bei St. Gotthard gegen die Türken auszeichnete und 1683 auch die Verteidigung Wiens leitete.

Die heute bestehende Anlage wurde anstelle von zwei Vorgängerbauten errichtet, die im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer vollständig zerstört worden waren. Das Haus Graf-Starhemberg-Gasse 42 wurde 1886 erbaut, das Nachbarhaus in der Graf-Starhemberg-Gasse 40 datierte aus dem Jahr 1904. Als Architekt dieses Wohnhauses gilt Max Fabiani, einer der wichtigsten Mitarbeiter Otto Wagners. Die ursprüngliche Baubewilligung für das neue Wohnhaus von Alfred Kraupa stammt bereits aus dem Jahr 1952, nach Ablauf der Gültigkeitsdauer wurde sie 1958 nochmals erneuert.

Architektur und Kunst

Die siebengeschoßige Wohnhausanlage besteht aus einem 16-achsigen Straßentrakt und einem separaten Gebäude im begrünten Innenhof. Der mittlere Teil des Vordertraktes wird durch lange Balkonbänder und einen helleren Farbton gegliedert, während die vorspringenden, um ein Geschoß niedrigeren Seitenrisalite als reine Lochfassade gestaltet sind. Diese beiden Bauteile werden lediglich durch ihre Farbgebung sowie den Rücksprung im sechsten Obergeschoß und die Geländer der abschließenden Terrassen akzentuiert. An der linken Gebäudegrenze liegt die Hofdurchfahrt, die durch die seitliche Anordnung von drei schmalen, hochrechteckigen Fensterschlitzen zusätzliche Betonung erfährt. Der kleinere Gebäudetrakt im Innenhof weist an der dreiachsigen Schmalseite Balkone auf, während die Breitseiten über Eckloggien verfügen.

Alfred Kraupa - Alfred Kraupa (1886-1969) studierte von 1910 bis 1913 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Friedrich Ohmann, in dessen Büro er später auch mitarbeitete. Als selbstständiger Architekt in Wien entwarf er vor allem Schulen und baute Kliniken um. Sein bedeutendstes Werk ist das Hotel Erzherzog Rainer (Wien 4, Wiedner Hauptstraße 27-29).

Dokumente