Detailinformationen
Adresse
Blattgasse 5, 1030 Wien
Blattgasse 5, 1030 Wien
Stammgasse 2, 1030 Wien
Blütengasse 2-4, 1030 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1989 - 1991
Anzahl an Wohnungen
43
Architekt*in
Maschek & Schmidt
Wohnungen |
43 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
2 |
Lokale |
0 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
Ihr Hof ist mit 34 PKW-Stellplätzen ausgestattet
Geschichte
In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.
Die Blattgasse wurde 1864 nach den hier einst bestehenden, ausgedehnten Gemüsegärten benannt.
Bereits seit dem 13. Jahrhundert ist im Bereich der Löwengasse eine Besiedelung durch Gärtner nachgewiesen. Im 16. Jahrhundert siedelten sich hier auch die aufgrund der Geruchsbelästigung aus der Stadt verwiesenen Lederer und Weißgerber an. In der Folge wurde diese zur Vorstadt heranwachsende Gemeinschaft als "Unter den Weißgerbern" bezeichnet. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestand das Gebiet großteils aus Gemüsegärten, woran heute noch die Straßennamen erinnern. An der Stelle des heutigen Wohnhauses stand bis 1985 ein dreigeschoßiges Betriebsgebäude.
Architektur und Kunst
Die U-förmige Wohnhausanlage erstreckt sich von der Blattgasse entlang der Blütengasse bis zur Stammgasse. Die Nutung des Erdgeschoßes passt den Bau der historistischen Architektur der Umgebung an. Die regelmäßig angeordneten Fenster sind nur mit einem dezenten Fensterbrett versehen. In der Stammgasse befindet sich links die Einfahrt zur Tiefgarage und rechts einer der beiden Hauseingänge; der zweite liegt in der Blattgasse. Ein markantes Gesimsband trennt das Erdgeschoß von den vier Obergeschoßen. Die Fensterachsen sind zu Gruppen zusammengefasst und ohne Profilierung in die glatte Fassade eingeschnitten. An den beiden Hausecken setzen über die Ecke geführte Gesimse besondere Akzente. Jeweils zwei Fenster bilden eine Einheit, die sich auch farblich von der restlichen Fassade abhebt. Die Verdachungen der obersten Eckfensterpaare sind besonders kräftig ausgeprägt und direkt unterhalb des Dachvorsprungs angesetzt. Sie wirken wie Fragmente eines Dachgesimses, das an allen historistischen Gebäuden der Nachbarschaft zu finden ist.
Maschek & Schmidt - Keine biografischen Daten vorhanden.