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Erdbergstraße 36

Hof-Informationen Erdbergstraße 36

Detailinformationen

Erdbergstraße 36

Adresse

Erdbergstraße 36, 1030 Wien

Erdbergstraße 36, 1030 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1977 - 1979

Anzahl an Wohnungen

28

Architekt*in

Walter Muchar

Wohnungen

28

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1970er-Jahren begann eine erste Sanierungswelle des Wohnungsaltbestands der Stadt Wien, um den Wohnstandard anzuheben. Zusätzlich wurden von 1972 bis 1977 rund 16.500 neue Wohnungen gebaut. Der Wohnungsmangel war beseitigt. Nun sollten sich neue Anlagen auch besser in ihre Umgebung einfügen, sich vom Straßenverkehr abwenden, öffentlich gut erreichbar und vor allem mit der nötigen Nahversorgung ausgestattet sein. Damit rückte auch ein Grundgedanke des "Roten Wien" aus den 1930er-Jahren wieder in den Mittelpunkt: Es wurde wieder Wert auf die Sozialisierung des Wohnens gelegt. 1978 wurde die Grundsteinlegung der 200.000sten Wohnung seit 1923 gefeiert.

Zur Wahrung des alten Vorstadtnamens "Erdberg" wurde die Verbindungsstraße zwischen der ehemaligen Vorstadt und Wien durchgehend "Erdbergstraße" benannt. Bis 1862 bezeichnete man sie stadteinwärts "Erdberger Hauptstraße" und stadtauswärts "Antonsgasse". Noch 1899 trug die Straße abschnittsweise den Namen "Mitterweg".

Die Erdbergstraße hat ihren Ursprung in einem mittelalterlichen Weg, der die Hauptachse des seit dem 12. Jahrhunderts überlieferten und unterhalb des Fiakerplatzes gelegenen Dorfes Erdberg war. Entlang der Erdbergstraße waren bis ins 19. Jahrhundert vor allem Gärtner und Handwerker angesiedelt. Die Südseite war bereits Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Schlachthausgasse mit ein- bis zweigeschoßigen Gebäuden geschlossen verbaut, denen zum Teil langgestreckte, ebenerdige Höfe angefügt waren, während sich an der dünn besiedelten Nordseite zur Donau hin offene Garten- und Ackerflächen befanden. Der Hof Erdbergstraße 36 trug bis zu seiner Demolierung nach dem 2. Weltkrieg das Hausschild "Zum weißen Ochsen".

Architektur und Kunst

Das Gebäude ist hinter die Baulinie seiner Nachbarbauten zurückversetzt, wodurch ein schmaler Vorplatz entsteht. Zwei Drittel des Erdgeschoßes sind als Geschäftszone ausgebildet. Das rechte Drittel ist scharf ausgeschnitten, von hier gelangt man zum Stiegenhaus und in die Tiefgarage. Darüber erheben sich sechs Wohngeschoße und das ausgebaute Dachgeschoß. Auch der Fassadenaufbau ist in Drittel gegliedert. Das mittlere, durch den Dachausbau turmartig überhöhte Drittel ist mit breiten Fensterbändern versehen und als Erker vorgezogen. Die Fenster sind schlicht in die Fassade eingeschnitten. Der einzige Schmuck ist eine helle, farbliche Rahmung der seitlichen Fensterachsen und eine doppelte Rahmung am vorgezogenen Block. Auch die Hoffassade ist in drei Teile gegliedert, wobei hier die zentrale Achse mit breiten Balkonen versehen ist.

Walter Muchar - Walter Muchar (1918-2005) studierte ab 1942 bei Alexander Popp an der Akademie der bildenden Künste Wien. Nach seinen Plänen wurden von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre mehrere Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien errichtet, wie etwa die Wohnhäuser Erdbergstraße 36 in Wien 3 (1977-1979) und Kaiser-Ebersdorfer Straße 12-18 in Wien 11 (1979-1981).

Im an den Innenhof angrenzenden Park befindet sich die Plastik "Grüner Wolkensitz" von Gottfried Höllwarth (geb. 1945).

Dokumente