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Aspangstraße 11-13

Hof-Informationen Aspangstraße 11-13

Detailinformationen

Aspangstraße 11-13

Adresse

Aspangstraße 11-13, 1030 Wien

Aspangstraße 11-13, 1030 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1960 - 1961

Anzahl an Wohnungen

23

Architekt*in

Karl Janeschitz

Wohnungen

23

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Straße wurde 1894 nach dem 1880/81 gegenüber den heutigen Häusern Nr. 35-43 erbauten Aspangbahnhof benannt, welcher Ausgangspunkt der 1881 eröffneten Bahnlinie Wien-Aspang war. Das Bahnhofsgebäude wurde 1977 abgerissen.

1797 wurde mit dem Bau des Wiener Neustädter Kanals begonnen, der Wien über den Wasserweg mit der Adria (Triest) verbinden sollte. Das Hafenbecken lag im Bereich der Markthalle Wien Mitte. Von dort führte der Kanal entlang der heutigen Schnellbahnlinie über die Ungargasse/Aspangstraße nach St. Marx und weiter nach Wiener Neustadt. Als 1848 die Verdingungsbahn erbaut wurde, musste das Hafenbecken in den Bereich Aspangstraße/Hafengasse verlegt werden. Der Kanal wurde 1879 aufgelassen und stattdessen die Aspangbahn angelegt. An der Stelle des Hafenbeckens (Aspangstraße/Hafengasse) errichtete man das Bahnhofsgebäude, welches 1977 demoliert wurde. Das Gelände zwischen Rennweg und Kleistgasse war bereits Mitte des 19. Jahrhunderts geschlossen verbaut. Die Althäuser Nr. 11-15 wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Architektur und Kunst

Die Fassade des sechs Geschoße umfassenden Wohnhauses wird von einem massiven Erker dominiert, der sich über zwei der insgesamt zwölf Fensterachsen erstreckt und vom ersten Obergeschoß bis zum abschließenden Dachgesims reicht. Die intensive Farbgebung und die glatte Frontgestaltung unterstreichen das massive Erscheinungsbild. Das Erdgeschoß hebt sich farblich von den darüber liegenden Stockwerken ab. Die strukturlose, glatte Fassadengestaltung betont die lange Front des Gebäudes. Der zum Hinterhof führende Durchgang ist wie die Fenster scharf eingeschnitten. Die Fassade der Obergeschoße wird an beiden Seiten des Erkers durch je drei Achsen großer und zwei Achsen kleiner Fenster gegliedert. Die größeren Fenster sind durch gelbe Wandfeldvertiefungen zu horizontalen Einheiten zusammengefasst - sie bilden einen optischen Ausgleich zur vertikalen Dominanz des Erkers. Ein markantes Dachgesims schließt das Gebäude nach oben hin ab und begrenzt zugleich den Erker, wodurch der kompakte, schlichte Aufbau noch zusätzlich betont wird.

Karl Janeschitz - Karl Janeschitz (geb. 1904 in Marienbad/Tschechien; verst. 1967 in Wien) entwarf für die Gemeinde Wien unter anderem die Wohnhäuser Aspangstraße 11-13 in Wien 3 (1960/61), Untere Augartenstraße 39 in Wien 2 (1957/58) und Pulverturmgasse 4 in Wien 9 (1963-1965).

Dokumente