Detailinformationen
Adresse
Baumgasse 12, 1030 Wien
Baumgasse 12, 1030 Wien
Landstraßer Hauptstraße 127, 1030 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1969 - 1970
Anzahl an Wohnungen
23
Architekt*in
Armin Dolesch
Wohnungen |
23 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
2 |
Lokale |
5 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Baumgasse ist als Straßenzug bereits im 17. Jahrhundert nachweisbar. 1899 erfolgte die Benennung nach den hier seinerzeit gepflanzten Obstbäumen bzw. nach dem Hauszeichen "Zum grünen Baum".
Die Baumgasse war bis ins 19. Jahrhundert nur sehr dünn besiedelt. Ihre Benennung verweist auf die Obstgärten und Baumschulen, die hier angelegt waren. An der Stelle der Wohnhausanlage stand bis zum Zweiten Weltkrieg ein langgestreckter, einstöckiger Hof, der bereits 1780 als Haus "Zum roten Herz" Erwähnung fand. Er wurde während eines Bombenangriffes im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Architektur und Kunst
Das schmale Gründstück erstreckt sich von der Baumgasse bis zur Landstraßer Hauptstraße, wobei an jeder Straße ein Gebäude mit je einer Stiege liegt. Jedes Gebäude besteht aus einer Geschäftszone im Erdgeschoß und sechs Wohnebenen. Die Geschäftszone hebt sich durch raueren Verputz von der schlichten Fassade darüber ab. Die Wandfelder unter den großen Schaufenstern sind leicht hinter die Fassadenflucht zurückversetzt, wodurch die Felder zwischen den Fenstern pfeilerartig hervortreten. Vier Fensterachsen gliedern die Fassade. Der Zugang zu den Stiegen erfolgt vom Innenhof, in den man über eine Hauseinfahrt an der Baumgasse gelangt. Hier sind die Gebäude in der zentralen Achse auf Pfeilern lagernd blockartig vorgezogen, wodurch eine Art Portikus den Stiegenzugängen vorgelagert wird.
Armin Dolesch - Armin Dolesch (geb. 1928) studierte von 1947 bis 1950 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Lois Welzenbacher. Nach dem Studium verbrachte er einige Zeit in Zürich, machte sich aber bereits 1952 in Wien als Architekt selbstständig. Die Gemeinde Wien, für die er vier Wohnbauten errichtete, war einer seiner ersten Auftragsgeber. Seit 1970 ist Dolesch vor allem im Gesundheitswesen tätig. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der Schulbau. Auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten gründete er die Arbeitsgruppe "Kinder(t)raum - Lebensraum Schule".