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Malzgasse 1

Hof-Informationen Malzgasse 1

Detailinformationen

Malzgasse 1

Adresse

Malzgasse 1, 1020 Wien

Malzgasse 1, 1020 Wien

Miesbachgasse 2, 1020 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1990 - 1991

Anzahl an Wohnungen

14

Architekt*in

atelier 4 architects

Wohnungen

14

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Die Malzgasse erhielt ihren heutigen Namen im Jahr 1862. Davor hieß sie Bräuhausgasse, nach einem hier von 1536 bis 1846 stehenden Bräuhaus.

Im Bereich der heutigen Malzgasse und Miesbachgasse stand seit 1536 ein Bräuhaus. Nach dessen Demolierung im Jahr 1846 wurde das Grundstück samt den anschließenden, bis zur Nestroygasse reichenden Grünflächen parzelliert und darauf die Miesbachgasse und die Adambergergasse angelegt. Geprägt wird das Viertel von durchwegs viergeschoßigen Zinshäusern, die hier im Zuge der Stadterweiterung ab 1850 errichtet wurden.

Architektur und Kunst

Die Wohnhausanlage wurde auf einem spitz zulaufenden Grundstück zwischen Malzgasse und Miesbachgasse errichtet. Sie besteht aus zwei sich an der Grundstücksspitze treffenden Bauteilen, die in beiden Straßen der geschlossenen Blockrandverbauung folgen. Die Straßenfronten der beiden Blöcke sind ident gestaltet. Die Fenster des Erdgeschoßes sind in eine glatte Putzfassade eingesetzt, darüber ist die Fassade bis zum Fensteransatz des ersten Stockwerks mit Nuten hochgezogen. Die darüber liegende Fassadenfront ist farblich sowie durch ein dezentes Gesimsband abgesetzt. Ein in der Farbgebung der Erdgeschoßzone angeglichenes Sohlbankgesims bildet die Trennlinie zu den Fenstern des obersten Geschoßes. Bestimmendes Moment ist die Eingangsachse, die den schlichten Fassadenaufbau durchschneidet und das weit vorkragende Dachgesims mit einem Segmentgiebel durchbricht.

An der Spitze des Grundstücks treffen die beiden Blöcke mit ihren Schmalseiten in einem stumpfen Winkel aufeinander und eröffnen so einen kleinen, begrünten Vorplatz. Ein sich konvex vorwölbender Erker und eine großzügig verglaste Dachgaube überbrücken die Schnittstelle der beiden Bauteile, wodurch gleichzeitig eine repräsentative Schauseite entsteht. Schlichte Rundpfeiler in den beiden hoch ausgebrochenen Hauskanten eröffnen einen Säulengang, der die beiden Straßen miteinander verbindet.

atelier 4 architects - Das Architektenbüro "atelier 4 architects" wurde 1978 gegründet und besteht derzeit aus drei Partner-Architekten: Peter Scheufler (geb. 1949, Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien), Manfred Hirschler (geb. 1949, Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien) und Klaus Peter Erblich (geb. 1944, Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien). Der Schaffensschwerpunkt des "atelier 4 architects" liegt im Wohn- und Bürobau sowie im Schulbau. Nach den Entwürfen des Architektenteams wurden unter anderem das Büro- und Wohnhaus Thürnlhof-West (Thürnlhofstraße 4, 1110 Wien) und die Schule für Gartenbau und Floristik (Donizettiweg 31, 1220 Wien) errichtet. Seinen wohl bedeutendsten Auftrag erhielt das Architektenbüro 1990 mit dem Gewinn des städtebaulichen Wettbewerbs zum Business Park Vienna (Wienerbergstraße, 1100 Wien, Realisierung: 1992-1996).

Dokumente