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Schöffelhof

Hof-Informationen Schöffelhof

Detailinformationen

Schöffelhof

Adresse

Wielemansgasse 13-23, 1180 Wien

Wielemansgasse 13-23, 1180 Wien

Lazargasse 2-6, 1180 Wien

Schöffelgasse 1-7, 1180 Wien

Wielemansgasse 13-23, 1180 Wien

Schöffelgasse 9, 1180 Wien

Lazargasse 2-6, 1180 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1956 - 1960

Anzahl an Wohnungen

164

Architekt*in

Roland Wagner

Wohnungen

164

Waschküchen

4

Stiegen

13

Lokale

12

Fahrradbox

Ja

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 4 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Der Hof wurde nach Stadtrat Josef Schöffel (1832-1910), dem "Retter des Wienerwaldes", benannt, woran das Mosaik und die Inschrift an der Fassade zur Schöffelgasse erinnern.

Auf diesem Grundstück wurden zunächst zwei miteinander verbundene sowie acht freistehende Häuser mit 128 Wohnungen errichtet. Nach dem Ankauf eines benachbarten Grundstücks konnten in einer zweiten Bauphase zwei weitere miteinander verbundene und ein freistehendes Haus mit 36 Wohnungen realisiert werden. Das im Kellergeschoß vorgesehene Lokal wird heute von der Kleinbühne "Kulturzentrum Theaterlabor" genutzt.

Architektur und Kunst

Das parkartige Gelände, in welchem diese Anlage errichtet wurde, besitzt einen umlaufenden Vorgarten und ist wegen des Gefälles mehrfach terrassiert. Die Häuser wurden locker, immer leicht gegeneinander versetzt angeordnet. Sie sind durchwegs dreigeschoßig, wobei im Dachboden noch jeweils eine Wohnung vorgesehen wurde. Die für den Gemeindebau jener Epoche typischen, nach innen zulaufenden, von Vordächern geschützten Haustore liegen in sehr flachen Mittelrisaliten. Dort wurden die Stiegenhäuser angelegt, die sich in ihren Farbgebungen von den anderen Fassadenflächen deutlich abheben.durch - von den anderen Fassadenflächen abweichende - Farbgebungen betont sind. Die in unterschiedlichen Tönen gestrichenen Häuser werden auch durch die durchgehend aus kleinwelligem Eternit in gebrochenem Weiß gefertigten Balkone als optische Einheit definiert. Allen gemeinsam sind weiters die mit gekratztem Beton verputzten Sockel und die Fensterfaschen aus Reibputz, der sich vom Kratzputz der Fassadenflächen deutlich abhebt.

Roland Wagner - Roland Wagner, geboren 1920, studierte Architektur an der Technischen Universität in Graz und schuf als freier Architekt vorwiegend Wohn- und Schulbauten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen eine Eigenheimsiedlung in Laxenburg, der Umbau der Villa Primavesi in Wien 13, Gloriettegasse, die Bundesfachschule für Höhere wirtschaftliche Berufe in Krieglach sowie das Gewerkschaftsheim in Prein/Rax. Beim Wettbewerb des Bundesministeriums "Wohnen morgen" wurde ihm der 1. Preis zuerkannt.

Das Mosaikwandbild "Josef Schöffel, Retter des Wienerwaldes" wurde von dem Maler Herbert Schütz gestaltet und an der Fassade zur Schöffelgasse angebracht.

Dokumente