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Franz-Hochedlinger-Gasse 30-32

Hof-Informationen Franz-Hochedlinger-Gasse 30-32

Detailinformationen

Franz-Hochedlinger-Gasse 30-32

Adresse

Franz-Hochedlinger-Gasse 30-32, 1020 Wien

Franz-Hochedlinger-Gasse 30-32, 1020 Wien

Floßgasse 16, 1020 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1953 - 1955

Anzahl an Wohnungen

43

Architekt*in

Eduard Berger

Wohnungen

43

Waschküchen

1

Stiegen

3

Lokale

7

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Ja

Werkstatt

Ja

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab 1949 war der Wohnbau zahlenmäßig wieder auf dem Niveau des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit. Doch noch war die Bevölkerung verarmt und oft obdachlos. Kleine Duplex-Wohnungen, die später zusammengelegt werden konnten, linderten schließlich die Wohnungsnot. 1951 wurde Franz Jonas, Sohn einer Arbeiterfamilie, Bürgermeister von Wien. In seine Amtszeit fiel die rege Bautätigkeit im Rahmen des Projektes "Sozialer Städtebau" ab 1952. Das 8-Punkte-Programm hatte die Trennung von Wohn- und Gewerbebereichen, eine Auflockerung der Wohnbereiche sowie die Assanierung einzelner Viertel zum Ziel. Die standardmäßige Ausstattung der Wohnungen wurde verbessert - alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Straße, in der das Wohnhaus steht, ehemals "Kleine Schiffgasse", ist seit 1919 nach Franz Hochedlinger (1833 - 1917) benannt. Der Namensgeber, Kaufmann und Hausbesitzer, stiftete eines seiner Häuser der Gemeinde Wien für wohltätige Zwecke.

Die Umgebung des Gemeindebaus war lange Zeit kaum bewohnt, da sie aus einer Aulandschaft inmitten mehrerer Arme der Donau bestand und alljährlich von Hochwassern und Insekten geplagt wurde. Erst die Donauregulierung, die 1869 beschlossen wurde, verlieh dem Gebiet sein heutiges Aussehen und trug wesentlich zur Sicherheit bei. Das Grundstück, auf dem der Gemeindebau steht, wurde 1929 von der Stadt Wien erworben.

Architektur und Kunst

Die sechsgeschoßige Wohnhausanlage besteht aus winkelig aneinander stoßenden Trakten, die in der Floßgasse eine durchgehende Front ausbilden und einen zur Franz-Hochedlinger-Gasse offenen, begrünten Hof umschließen. Der Gebäudekomplex steht im Norden frei und grenzt im Süden an ältere Häuser an. Um den Anschluss an den Altbau zu gewährleisten, ist der südliche Trakt in der Franz-Hochedlinger-Gasse abgetreppt. Entlang der versetzten Mauerabschnitte sind Balkone angebracht, die im zurücktretenden Abschnitt bis zum vierten Geschoß, im vorspringenden Teil bis zum fünften Stock reichen. Die architektonische Gliederung ist einfach gehalten und richtet sich primär nach funktionalen Belangen. Das Erdgeschoß wird durch einen grau verputzten Sockel charakterisiert, der sich von der weißen Grundfarbe des Gebäudes abhebt. Fallweise sind die Geschoße durch grün verputzte Bänder hervorgehoben, während in anderen Teilen der Fassade auf gliedernde Elemente verzichtet wird.

Eduard Berger - Eduard Berger (geb. 1924) absolvierte zunächst die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Hoch- und Tiefbau in der Schellinggasse, bevor er von 1945 bis 1949 an der Akademie der bildenden Künste Wien studierte, wo er die Meisterklasse von Lois Welzenbacher besuchte. Nach einigen Praxisjahren machte sich Berger 1954 als Architekt selbstständig. Er entwarf neben zahlreichen Wohnbauten unter anderem auch eine Sportanlage in Traiskirchen, eine Hotelanlage nahe dem Triebener Tauern und ein Ferienheim in Seewalchen am Attersee.

Dokumente