Detailinformationen
Adresse
Franzensbrückenstraße 19, 1020 Wien
Franzensbrückenstraße 19, 1020 Wien
Helenengasse 10, 1020 Wien
Vivariumstraße 11, 1020 Wien
Vivariumstraße 9, 1020 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1963 - 1963
Anzahl an Wohnungen
65
Architekt*in
Alfred Kraupa, Jakob Zachar
Wohnungen |
65 |
|---|---|
Waschküchen |
2 |
Stiegen |
3 |
Lokale |
6 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Ja |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Straße, in der das Wohnhaus steht, hieß bis 1875 Franzensallee und ist nach Franz I., dem Gatten Maria Theresias, benannt.
Die Straße, in der die Wohnhausanlage errichtet ist, wurde nach der Zuschüttung des Fugbaches unter Josef II. als eine Handelsstraße in Richtung Weißgärber angelegt. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich das Umfeld zu einem beliebten Wohngebiet. Die Ansiedelung von Künstlern, Wissenschaftern, Schauspielern und Firmenbesitzern erhöhte die Anziehungskraft der Gegend. Das Grundstück, auf dem der Gemeindebau steht, ging 1952 aus dem Besitz der Österreichischen Versicherungs-A.G. an die Stadt Wien über.
Architektur und Kunst
Die Wohnhausanlage umfasst ein sechsstöckiges Haus an der Franzensbrückenstraße und ein ebenfalls sechsstöckiges Gebäude an der Helenengasse. Alle Stiegen sind von der Vivariumstraße, an die der Hof des Gemeindebaus grenzt, zugänglich. In der Franzensbrückenstraße wird die Erdgeschoßzone von quadratischen Geschäftsfenstern durchbrochen. Die dreiachsige, an einen älteren Bau anschließende Flanke des Blocks weist französische Fenster auf, der frei stehende Eckteil hingegen kleine quadratische Fenster, die in zwei Achsen angeordnet sind. Zwei vom ersten Stock bis zum Dachgeschoß reichende Erker gliedern die Fassade in der Helenengasse. In drei Achsen der neunteiligen Front befinden sich Balkone. Die Hoffassade dieses primär nach funktionalen Belangen ausgerichteten Bauwerks beleben ebenfalls zwei Erker.
Alfred Kraupa - Alfred Kraupa (1886-1969) studierte von 1910 bis 1913 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Friedrich Ohmann, in dessen Büro er später auch mitarbeitete. Als selbstständiger Architekt in Wien entwarf er vor allem Schulen und baute Kliniken um. Sein bedeutendstes Werk ist das Hotel Erzherzog Rainer (Wien 4, Wiedner Hauptstraße 27-29).
Jakob Zachar - Jakob Zachar (1908-1988) war für die Gemeinde Wien vorwiegend in Arbeitsgemeinschaften an der Realisierung mehrerer Wohnhausanlagen beteiligt, wie etwa der Wohnhäuser Klausgasse 1-11 in Wien 16 (1954/55) und Franzensbrückenstraße 19 in Wien 2 (1963).