Inhalte werden geladen ...

Darwingasse 12

Hof-Informationen Darwingasse 12

Detailinformationen

Darwingasse 12

Adresse

Darwingasse 12, 1020 Wien

Darwingasse 12, 1020 Wien

Vereinsgasse 20, 1020 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1960 - 1961

Anzahl an Wohnungen

31

Architekt*in

Wilfried Poszpisily

Wohnungen

31

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Darwingasse ist nach dem englischen Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) benannt. Darwin begründete die evolutionstheoretische Erkenntnis, dass sich aus niedrigem Leben immer höheres Leben - bis zum Menschen - entwickelt (Darwinismus).

In der Umgebung des heutigen Gemeindebaus lag einst eine Befestigungsanlage zum Schutz der Donaubrücken, welche die Möglichkeit boten, Steuern und Maut einzuheben. Gegenüber der ehemaligen "Tabormaut" errichteten die Grafen Volckhra ein Gartenpalais, das nach mehrfachem Besitzerwechsel 1903 demoliert wurde. Mit der Zuschüttung des Fugbaches, der die Gegend durchkreuzte, begann die zunehmende Verbauung des Gebietes. Insbesondere der 1857 eröffnete Nordbahnhof prägte die Entwicklung des Areals bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Grundstück, auf dem der Neubau steht, wurde 1951 von der Stadt Wien erworben. Das 1875 errichtete Vorgängerhaus war im Zweiten Weltkrieg durch eine Bombe beschädigt worden.

Architektur und Kunst

Der fünf Stockwerke hohe Bau umfasst zwei Trakte - einen in der Darwingasse sowie ein daran anschließendes Eckgebäude an der Kreuzung Darwingasse/Vereinsgasse. Farblich differenzierter Verputz hebt die Sockelzone der Straßenfassaden hervor. Das Gebäude wird vor allem durch die Fensterformen strukturiert: In der Darwingasse weist die Front im Erdgeschoß hochrechteckige Fenster auf, die sich mit quadratischen Fenstern abwechseln. Die Gliederung der Sockelzone setzt sich in den darüber liegenden Stockwerken im Wechsel von hochrechteckigen Fenstern mit Fenstertüren fort. Das Eckgebäude wird im Erdgeschoß von quadratischen Fenstern durchbrochen. In den Stockwerken wechseln sich quadratische Fenster mit französischen ab. Das Prinzip der Straßenfassaden wird in der Gliederung der hofseitigen Fassaden fortgeführt.

Wilfried Poszpisily - Wilfried Poszpisily (1904-1966) studierte zunächst ab 1924 Bauingenieurswesen an der Technischen Hochschule Wien und im Anschluss bis 1931 ebendort Architektur. Als Architekt war er im Zuge des Wiederaufbaus vor allem im Bereich Wohnbau tätig. Für die Gemeinde Wien plante Wilfried Poszpisily unter anderem die Wohnhäuser Baumgasse 63-65 in Wien 3 (1949-1951) und Graffgasse 12 in Wien 10 (1961/62).

Dokumente