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Heinestraße 5-7

Hof-Informationen Heinestraße 5-7

Detailinformationen

Heinestraße 5-7

Adresse

Heinestraße 5-7, 1020 Wien

Heinestraße 5-7, 1020 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1962

Anzahl an Wohnungen

48

Architekt*in

Franz Peck

Wohnungen

48

Waschküchen

1

Stiegen

3

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Straße, in der das Wohnhaus steht, ehemals "Schawelallee", nach dem Rennstallbesitzer Josef Schawel, ist seit 1919 nach dem Dichter Heinrich Heine (1797 - 1856) benannt. Der Namensgeber wird von vielen als der bedeutendste deutsche Lyriker eingeschätzt.

Das Wohnhaus befindet sich in der Nähe der Praterstraße, ehemals Jägerzeile, die sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu einer der vornehmsten Straßen der Stadt entwickelte. Sie war Wohnsitz von Künstlern und beherbergte bedeutende kulturelle Institutionen, was die Umgebung prägte. Das Grundstück, auf dem der zwei im 19. Jahrhundert errichtete Häuser ersetzende Neubau steht, wechselte 1940 den Besitzer. Nachdem es 1950 an den ursprünglichen Eigentümer restituiert wurde, ging es 1951 an die Stadt Wien über.

Architektur und Kunst

Das sechsgeschoßige Wohnhaus schließt eine Lücke zwischen zwei Neubauten. Ein breiter, symmetrisch angelegter Dachaufbau, der sich bis zu den beiden äußersten Fensterachsen erstreckt, bestimmt die Straßenfassade. Der dreiachsige Mittelteil des Gebäudes ist durch einen flachen Erker betont, der vom ersten Stock bis zum Dachgeschoß reicht. An den Flanken hingegen setzt ein Dachgesims eine deutliche Zäsur, was es erlaubt, die Fenster des Dachaufbaus gegenüber jenen der darunter befindlichen Geschoße zu versetzen. Französische Fenster, die den Mittelteil flankieren, betonen die symmetrische Gliederung der Fassade. In den äußersten Abschnitten der Front alternieren jeweils hochrechteckige Fenster mit Balkonen in einer Achse, die einen lateralen Akzent setzen. Die Hoffassade ist sparsam gegliedert und wird weitgehend durch hochrechteckige Fenster bestimmt. Im Mittelteil geht die Fassade gesimslos in einen ebenfalls breiten, symmetrisch angelegten Dachaufbau über.

Franz Peck - Franz Peck (1907-1967) studierte von 1927 bis 1933 Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Nach seinen Plänen wurden unter anderem für die Gemeinde Wien die Wohnhäuser Tellgasse 18 in Wien 15 (1959/60) und Heinestraße 5-7 in Wien 2 (1957-1962) errichtet.

Dokumente