Detailinformationen
Adresse
Schulgasse 19, 1180 Wien
Schulgasse 19, 1180 Wien
Hans-Sachs-Gasse 19-21, 1180 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1986 - 1987
Anzahl an Wohnungen
36
Architekt*in
Viktor Hufnagl
Wohnungen |
36 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
3 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.
Der Hof wurde nach Josef Hala, langjähriger Gemeinderat von Währing und Landtagsabgeordneter von Wien, benannt. An ihn erinnert eine Gedenktafel an der Fassade zur Schulgasse.
Als dieses Haus errichtet werden sollte, stand auf dem Grundstück ein Rosskastanienbaum. Da die geschlossene Bebauung in diesem Gebiet des 18. Bezirks nur einen sehr geringen Grünanteil zulässt, wurde der Baum zum Naturdenkmal erklärt und die Wohnhausanlage um ihn herum errichtet.
Architektur und Kunst
Das Wohnhaus mit seinen drei Stiegen wurde auf einem H-förmigen Grundriss errichtet. Zwei längere Seitentrakte sind durch einen kürzeren Mittelteil verbunden und umschließen dadurch einen kleinen, als Vorgarten gestalteten Straßenhof sowie einen größeren Gartenhof, von dem aus man zu einem Kinderspielplatz und einer Sitzecke gelangt. Die Gestaltung der beiden Straßenfassaden orientiert sich sehr stark an den umliegenden gründerzeitlichen Bauten. Das Gebäude weist eine dunkelgrau gestrichene, genutete Sockelzone auf, welche in den Eingangsbereichen hinter die Baulinie zurücktritt. Die darüber liegenden Bauteile werden durch Säulen getragen. Das Erdgeschoß ist durch ein Gesims von den darüber liegenden, in Rosa und Weiß gehaltenen Stockwerken abgesetzt. Während die Seitentrakte fünfgeschoßig angelegt wurden, weist der Mittelteil vier Geschoße und einen Dachaufbau mit Giebel auf.
Viktor Hufnagl - Viktor Hufnagl (1922-2007) studierte in Wien an der Akademie der bildenden Künste bei Clemens Holzmeister. Ab 1956 als freischaffender Architekt tätig, spezialisierte er sich auf Schul- und Wohnungsbauten. Als revolutionäre Neuerung galt die von Hufnagl 1973 in Wörgl (Tirol) erbaute Hallenschule. Zu den bekanntesten Werken des vielfach ausgezeichneten Architekten zählen die Kirche und die Wohnhausanlage "Am Schöpfwerk" (Wien 12) sowie die Roßauer Brücke (Wien 9 und 2).
Von Ingrid Swossil-Lissow stammen die acht Glasscheiben mit den Motiven "Zwei Kreise" bzw. "Wasser und Feuer".