Detailinformationen
Adresse
Wankläckergasse 36, 1210 Wien
Wankläckergasse 36, 1210 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1997 - 1998
Anzahl an Wohnungen
46
Architekt*in
Roland Cäsar
Wohnungen |
46 |
|---|---|
Waschküchen |
2 |
Stiegen |
3 |
Lokale |
0 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.
Die Gasse, in der der Wohnbau steht, ist seit 1953 nach der ehemaligen Flur Wankläcker benannt. Da sich die Grenzen zwischen Jedlersdorf und Leopoldau nach Überschwemmungen immer wieder verschoben hatten, stritten die Bewohner regelmäßig um das Gebiet der Wankläcker, welches sich nahe der heutigen Gasse befand.
Das Gebiet um den heutigen Wohnbau war lange Zeit ein Teil der Floridsdorfer Landwirtschaft. Um 1900 gab es in diesem Bereich ausschließlich unbebaute Ackerflächen. In den 1920er-Jahren wurden die ersten kommunalen Wohnbauten östlich der Brünner Straße errichtet. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann die Wohnbautätigkeit verstärkt einzusetzen.
Architektur und Kunst
Der Wohnbau aus den 1990er-Jahren liegt an der Wankläckergasse nahe der Ruthnergasse und erstreckt sich über einem L-förmigen Grundriss. Die Anlage besticht vor allem durch die schlichte Gliederung und die Einheitlichkeit der Fassade. Farbliche Akzente sorgen für einen lebendigen Gesamteindruck des fünfgeschoßigen Gebäudes. Das Erdgeschoß und das oberste Stockwerk werden auf diese Weise betont. Als einzige vertikale Gliederungselemente sind die Stiegenhäuser ebenfalls färbig gefasst. Die Fenster sind ohne Profilierung in die glatte Fassade eingeschnitten. Charakteristisch für die Anlage ist das hinter die Fassade gesetzte vierte Stockwerk, wobei die Stiegenhäuser davon ausgenommen sind.
Roland Cäsar - Roland Cäsar (geb. 1934) studierte von 1957 bis 1961 an der Technischen Universität Wien. Danach war er in verschiedenen Baubüros, unter anderem auch in München, tätig, bevor er sich 1966 als Architekt selbständig machte. Roland Cäsar arbeitete vor allem im Bereich Wohnbau.