Detailinformationen
Adresse
Reithofferplatz 10, 1150 Wien
Reithofferplatz 10, 1150 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1998 - 1999
Anzahl an Wohnungen
16
Architekt*in
Brigitte Ottel
Wohnungen |
16 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
1 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.
Der Reithofferplatz wurde 1895 nach dem in Feldsberg, Mähren, geborenen Gummiwarenfabrikant und Erfinder der Kautschukweberei Johann Nepomuk Reithoffer (1781-1872) benannt. Nach einem Aufenthalt in Paris, wo er Vorlesungen an der Sorbonne hörte, gründete Johann Nepomuk Reithoffer im Jahre 1831 in Wien die erste Fabrik zur Herstellung gummierter Gewebe auf dem Kontinent.
Auf dem Areal des Gemeindebaus befand sich ursprünglich ein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbautes dreigeschoßiges Althaus, das 1979 abgerissen worden ist. Es beherbergte neben mehreren Wohnungen auch einen Kleinhandel für Holz, Kohle und Koks.
Architektur und Kunst
Die siebengeschoßige Wohnhausanlage wird von einer für den Wiener Gemeindebau typischen Formensprache bestimmt. Über dem als Sockelgeschoß ausgebildeten Erdgeschoß erheben sich die fünf Obergeschoße und das Dachgeschoß, die Bauflucht wird durchwegs eingehalten und die Mauerfläche ist glatt verputzt. Die Fassade gliedert sich symmetrisch um die zentrale Fensterachse des Stiegenhauses und den farblich hervorgehobenen Mittelteil. Im dritten und im fünften Obergeschoß wurden, ebenfalls typisch, Fenstergitter angebracht. Die Hoffassade entspricht diesem Schema weitgehend, wird jedoch von einem im Dachgeschoß nach oben hin als Terrasse abgeschlossenen, mittig angelegten Erker bestimmt.
Brigitte Ottel - Brigitte Ottel wurde 1934 in Wien geboren und studierte Architektur an der Technischen Universität Wien. Seit 1964 arbeitet sie als freischaffende Architektin und ist hauptsächlich im Bereich Schulbauten tätig.