Inhalte werden geladen ...

Koppstraße 11

Hof-Informationen Koppstraße 11

Detailinformationen

Koppstraße 11

Adresse

Koppstraße 11, 1160 Wien

Koppstraße 11, 1160 Wien

Ludo-Hartmann-Platz 6, 1160 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1994 - 1996

Anzahl an Wohnungen

29

Architekt*in

Planungsgesellschaft Peter & Fuhrmann

Wohnungen

29

Waschküchen

1

Stiegen

3

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Ihr Hof ist mit 28 PKW-Stellplätzen ausgestattet

Geschichte

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Die Koppstraße wurde 1883 nach dem Rechtsanwalt, Gemeinderat und Reichsratsabgeordneten Dr. Josef Kopp (1827 - 1907) benannt. Von 1873 bis 1883 hieß sie in Neulerchenfeld Neustiftgasse, in Ottakring Hauslabgasse.

An der Straßenecke Ludo-Hartmann-Platz/Koppstraße an der Stelle der heutigen Wohnhausanlage befand sich schon um 1900 ein Wohngebäude mit zwei Stiegen. Der Platz hieß damals Koflerplatz. 1938 benannten die Nationalsozialisten den Platz nach Hans Schemm, dem "Gauleiter der Bayrischen Ostmark", der 1935 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Architektur und Kunst

Die Richtung Ludo-Hartmann-Platz viergeschoßige und an der Koppstraße fünfgeschoßige Eckverbauung fällt besonders durch den farbigen Anstrich und die weit abgerundete Gebäudeecke auf. An ihr findet nicht nur der Höhenversatz, sondern auch eine Staffelung in der Tiefe statt. Im Sockelgeschoß spielt der der Postmoderne verschriebene Gemeindebau mit dem Motiv der Rustizierung. Die darüberliegenden drei Geschoße sind als einfache Lochfassade mit Reihen französischer Fenster ausgeführt. Ein weit ausladendes Gesims bildet die Trennlinie zum ausgebauten Dach- bzw. fünften Geschoß; dieses ist horizontal genutet. Geschwungene Glasbausteinwände führen zum Hauseingang und in den Hof. Die Hoffassaden sind stark in Höhe und Tiefe gestaffelt, ab dem zweiten Obergeschoß sind abgetreppte Terrassen angeordnet, die schließlich in einen ebenerdigen Bauteil münden. Vier Balkonreihen mit durchgehenden Seitenwänden aus Glas bieten auch für die Wohnungen der restlichen Obergeschoße genügend Außenraum. Die vertikale Erschließung folgt der Rundung der Eckverbauung und wird über zwei Glasbausteinreihen belichtet.

Planungsgesellschaft Peter & Fuhrmann - Keine biografischen Daten vorhanden.

Dokumente