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Maurer Hauptplatz 2

Hof-Informationen Maurer Hauptplatz 2

Detailinformationen

Maurer Hauptplatz 2

Adresse

Maurer Hauptplatz 2, 1230 Wien

Maurer Hauptplatz 2, 1230 Wien

Speisinger Straße 260-262, 1230 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1959

Anzahl an Wohnungen

40

Architekt*in

Anton Kralik

Wohnungen

40

Waschküchen

1

Stiegen

4

Lokale

10

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Der Maurer Hauptplatz war bis 1938 als der "Hauptplatz" und Zentrum der ehemals selbstständigen Gemeinde Mauer bekannt und erhielt seinen heutigen Namen mit der Eingemeindung in den 23. Bezirk.

Die heutige Speisinger Straße erhielt ihren Namen im Jahr 1894 zur Erinnerung an den ehemaligen Wiener Vorort Speising, der 1355 erstmals urkundlich erwähnt und 1890/92 teils in den 13. und teils in den 23. Bezirk eingemeindet wurde.

Die vier Stiegen umfassende Hofanlage wurde in den Jahren 1957-59 am Maurer Hauptplatz, dem ursprünglichen Zentrum des Dorfes Mauer, errichtet. Die als Grabenangerdorf im Mittelalter angelegte Gemeinde wurde 1938 als eines von insgesamt acht Dörfern in den Bezirk Liesing eingegliedert. Die ursprünglich dörfliche Verbauung wird mittlerweile überwiegend von modernen Wohnbauten überlagert, wobei auf die Erhaltung der großzügig angelegten Grünflächen, wie dem nahe gelegenen Ötzeltpark und dem der Anlage gegenüberliegenden Rathauspark, Rücksicht genommen wird. Nicht zuletzt durch seine Grünlage zählt der Heurigen- und Villenort zu den gehobeneren Wohngegenden Wiens.

Architektur und Kunst

Die L-förmige Wohnhausanlage am Maurer Hauptplatz bzw. an der Speisinger Straße ist drei-geschoßig konzipiert und nimmt im Erdgeschoß vier Geschäftslokale auf. Darüber erheben sich die Wohngeschoße, in denen heute insgesamt 39 Wohnungen untergebracht sind. Zwei Toranlagen am Maurer Hauptplatz und an der Speisinger Straße führen in den mit Grünflächen gestalteten Innenhof.

Das äußere Erscheinungsbild des langgezogenen Baus entspricht mit den vertikal und horizontal klar gegliederten Fensterreihen sowie der glatt verputzten, vorwiegend ornamentfreien Fassade dem Kanon des kommunalen Wohnungsbaus der 1950er-Jahre. Akzente setzen die in regelmäßigen Abständen vor die Fassadenflucht ragenden ostseitigen Balkone des 2. und 3. Geschoßes. Auffallend ist auch der risalitartige Baukörper am südlichen Ende der Anlage mit den von Klinkerpfeilern gestützten, übereck geführten Halbloggien.

Durch die zentrale Lage am Maurer Hauptplatz verfügt die Anlage des Weiteren über eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung und Geschäftsinfrastruktur.

Anton Kralik - Der Baumeister Anton Kralik (1912-1976) plante für die Gemeinde Wien unter anderem die Wohnhausanlage Maurer Hauptplatz 2 in Wien 23 (1957-1959) und war in einer Arbeitsgemeinschaft an der Errichtung der Anlage Klausgasse 1-11 in Wien 16 (1954/55) beteiligt.

Über dem Rundbogentor am Maurer Hauptplatz befindet sich ein monumentales Mosaikwandbild des Künstlers Robert Aigner. Es stammt aus den Jahren 1957-59 und trägt den Titel "Weinbau". Mit dem Thema wird auf das noch heute berühmte Weinanbaugebiet Mauer Bezug genommen.

Dokumente