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Rudolf-Zeller-Gasse 67

Hof-Informationen Rudolf-Zeller-Gasse 67

Detailinformationen

Rudolf-Zeller-Gasse 67

Adresse

Rudolf-Zeller-Gasse 67, 1230 Wien

Rudolf-Zeller-Gasse 67, 1230 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1967 - 1968

Anzahl an Wohnungen

84

Architekt*in

PORR AG

Wohnungen

84

Waschküchen

2

Stiegen

7

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die ehemalige Mangasse und heutige Rudolf-Zeller-Gasse wurde nach dem Vizebürgermeister und Ehrenbürger von Mauer, Rudolf Zeller (1858-1918), benannt.

Die 7 Stiegen umfassende Wohnhausanlage an der Rudolf-Zeller-Gasse entstand in den Jahren 1967-68 nahe der Endresstraße, die im 19. Jahrhundert als Fußgängerallee und Verbindungsweg zwischen dem Maurer Hauptplatz und dem Bahnhof Atzgersdorf angelegt wurde. Die einstigen Villen- und Heurigenorte Mauer und Atzgersdorf waren bis zu ihrer Eingliederung in den Bezirk Liesing im Jahr 1938 eigenständige Gemeinden. Das ursprünglich durch Einfamilienhäuser und Villen charakterisierte Stadtbild wird heute zunehmend von Wohnhausanlagen und großzügig angelegten Parks, wie dem Fridtjof-Nansen-Park, geprägt.

Architektur und Kunst

Der viergeschoßige, unterkellerte Wohnkomplex entlang der Rudolf-Zeller-Gasse steht am Beginn des Fridtjof-Nansen-Park-Areals und verfügt über insgesamt 84 in Ost-West-Richtung ausgerichtete Wohnungen. Die Straßenfront des langgezogenen Baus wird durch die farblich akzentuierten Stiegenhäuser sowie durch Achsen großer und kleinerer Fenster gegliedert. Auffallend ist die sich über einem grob verputzten Sockel erhebende Verkleidung der Fassade mit kleintäfeligen, beigefarbigen Platten; dieses Gestaltungsprinzip wurde vor allem Ende der 1970er-und Anfang der 1980er-Jahre eingesetzt. Die ostseitige Hoffront ist hingegen glatt verputzt und ist geprägt von den vor die Fassadenflucht gezogenen Loggien, die - über das leicht abfallende Gelände des Parks hinweg - einen Ausblick auf die Skyline des Südens von Wien bieten. Trotz der grünen Lage verfügt die Anlage über eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung an das nahe gelegene Liesinger Zentrum und ist darüber hinaus mit 24 PKW-Abstellplätzen ausgestattet.

PORR AG - -

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