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Fröhlich-Hof

Hof-Informationen Fröhlich-Hof

Detailinformationen

Fröhlich-Hof

Adresse

Malfattigasse 1-5, 1120 Wien

Malfattigasse 1-5, 1120 Wien

Arndtstraße 27-29, 1120 Wien

Fockygasse 2a, 1120 Wien

Oppelgasse 14, 1120 Wien

Malfattigasse 1-5, 1120 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1928 - 1929

Anzahl an Wohnungen

159

Architekt*in

Engelbert Mang

Wohnungen

159

Waschküchen

6

Stiegen

11

Lokale

7

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 6 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Sozialdemokratie bestimmende Kraft im Wiener Rathaus. 1922 wurde Wien ein selbstständiges Bundesland. Damit war auch der Grundstein für das "Rote Wien" gelegt. Neben Reformen im Gesundheits- und Bildungswesen wurde 1923 ein umfangreiches Bauprogramm gestartet, um für die Bevölkerung menschenwürdige Wohnungen zu schaffen - hell, trocken, mit Wasserleitung und WC ausgestattet, waren sie ein krasser Gegensatz zu den Bassena-Wohnungen in den Mietskasernen. Wesentlicher Teil der Anlagen waren Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Kindergärten, Waschküchen, Mütterberatungsstellen, Ambulatorien, Tuberkulosestellen, Turnhallen, Bibliotheken etc. Die Stadt Wien errichtete in der Zwischenkriegszeit 63.000 Wohnungen.

Der Name "Fröhlichhof" leitet sich ab vom Namen der Fabrikantentochter Katharina Fröhlich (1800-1879), der "ewigen Braut" des Dichters Franz Grillparzer. Katharina und ihre Schwestern waren auch die Universalerben Grillparzers.

Das Areal des heutigen Fröhlich-Hofs, ehemals öffentliche Gutsparzellen der Katastral-Gemeinde Unter-Meidling, trug ursprünglich den Namen Fröhlichplatz. Im Jahr 1928 wurde das von der Malfattigasse, Oppelgasse, Fockygasse und Arndtstraße umschlossene Grundstück zur Bebauung freigegeben, aus demselben Jahr datiert auch die Baugenehmigung für die Wohnhausanlage. Bereits in den frühen 1950er-Jahren wurden im Dachgeschoß des Fröhlich-Hofs Wohnungen eingebaut, die Errichtung der straßenseitig angebauten Aufzüge erfolgte in den Jahren 2003/04.

Architektur und Kunst

Die viergeschoßige U-förmige Wohnhausanlage aus den Jahren 1928-29 besticht durch ihre abwechslungsreiche Fassadengestaltung und den starken Bezug des Gebäudes zum begrünten Innenhof. Mehrgeschoßige Erker, umlaufende Loggien und Balkone sowie schmale, verglaste Stiegenhaustürme gliedern und rhythmisieren die Fassaden gegen den großen Gartenhof, die straßenseitigen Fronten wirken im Vergleich dazu - trotz ebenso hoher architektonischer Qualität - etwas zurückhaltender und geschlossener. Die Anfang der 1950er-Jahre ausgebauten Dachgeschoßwohnungen springen hinter die Baulinie zurück, bestimmend für die Gesamterscheinung des Volkswohnhauses ist aber der um ein Geschoß erhöhte Mittelteil des Traktes gegen die Fockygasse sowie die markanten Ecklösungen des Gebäudes.

Engelbert Mang - Engelbert Mang (1883-1955) studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Otto Wagner. Nach seinem Studium trat er in das Wiener Stadtbauamt ein, wo er von 1923 bis 1932 an der Realisierung zahlreicher Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien mitwirkte. Nach seinen Entwürfen entstanden etwa der Viktor-Adler-Hof in Wien 10, der Widholzhof in Wien 11 und der Fröhlichhof in Wien 12.

Der zentrale Brunnen im gärtnerisch gestalteten Innenhof stammt aus dem Jahr 1929 und wurde von Stanislaus Plihal entworfen: Dargestellt sind vier Putti, die eine Weltkugel auf ihren Schultern tragen, als Wasserauslauf dienen drei aneinander gereihte Froschmäuler.

Dokumente