Detailinformationen
Adresse
Viktor-Kaplan-Straße 1-9, 1220 Wien
Viktor-Kaplan-Straße 1-9, 1220 Wien
Erzherzog-Karl-Straße 90, 1220 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1959 - 1960
Anzahl an Wohnungen
128
Architekt*in
Ceno Kosak
Wohnungen |
128 |
|---|---|
Waschküchen |
3 |
Stiegen |
5 |
Lokale |
0 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Ja |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 3 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.
Die Wohnhausanlage trägt den Namen der im Westen des Wohngebäudes verlaufenden Straße, die seit 1940 nach dem Maschinenbauer Viktor Kaplan (1876-1934) benannt ist. Viktor Kaplan ist u. a. der Erfinder der nach ihm benannten Kaplan-Turbine, die in fast jedem Flusskraftwerk Verwendung findet.
Die Wohnhausanlage wurde auf den vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen des "Großen Aufelds" errichtet. Nach der Donauregulierung wurde auf dem Gebiet vorwiegend Gemüseanbau betrieben.
Architektur und Kunst
Der freistehende, achtgeschoßige und aus fünf Häusern bestehende geradlinige Wohnblock steht parallel zur Viktor-Kaplan-Straße und grenzt mit der Giebelfassade direkt an die nördlich gelegene Erzherzog-Karl-Straße. In jedem Haus sind pro Geschoß drei Wohnungen, lediglich im mittleren (Stg. 5) befinden sich vier Wohneinheiten. Die Wohnungen sind mit Balkonen ausgestattet, ausgenommen jene im Erdgeschoß und jene an der Giebelfassade, die zur Erzherzog Karl Straße hin angeordnet sind. An der Ostfassade sowie an der südlichen Stirnwand sind die 1,2 Meter tiefen Balkone vorgelagert, wogegen sich die Balkone an der Westfassade in 1 Meter tiefen Nischen befinden. Die Balkongeländer bestehen seit der Sanierung aus gerilltem Aluminiumblech. Das Gebäude ist zur Gänze unterkellert, wobei der Keller ein halbes Geschoß aus dem Terrain ragt und so die auch farblich abgesetzte Sockelzone bildet. Die Hauseingänge sind farblich unterschiedlich gestaltet und mit einem Betonvordach versehen. Das Wohngebäude wird mit einem mit Blech eingedeckten Walmdach abgeschlossen.
Ceno Kosak - Ceno Kosak (1904-1985) studierte Architektur an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Clemens Holzmeister. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem am Wiederaufbau der Staatsoper beteiligt, wo nach seinen Entwürfen ein neuer Pausenraum, der Gobelin-Saal, enstand. In Wien 13 wurde die Kirche zum Guten Hirten nach seinen Plänen errichtet (1963-1965).
Auf dem westlich gelegenen Vorgarten auf der Höhe der Stiege 5 steht die von Alexander Wahl im Jahr 1962 gestaltete Plastik "Hirsch". Die aus Naturstein hergestellte Skulptur steht auf einem ca. 30 cm hohen Betonsockel.