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Hirschstettner Straße 2-4

Hof-Informationen Hirschstettner Straße 2-4

Detailinformationen

Hirschstettner Straße 2-4

Adresse

Hirschstettner Straße 2-4, 1220 Wien

Hirschstettner Straße 2-4, 1220 Wien

Am Freihof 43-47, 1220 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1958 - 1959

Anzahl an Wohnungen

45

Architekt*in

Josef Baudys

Wohnungen

45

Waschküchen

1

Stiegen

4

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Ja

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Straße, in der der Wohnbau steht, wurde ursprünglich als Hirschstettner Hauptstraße bezeichnet. Seit 1909 ist sie nach der ehemaligen selbstständigen Gemeinde Hirschstetten benannt. Der Ort wurde unter dem Namen "Hertstätten" 1240 erstmals urkundlich erwähnt und 1938 nach Wien eingemeindet.

Der Wohnbau liegt am Anfang der Hirschstettner Straße, die eine Verbindung zwischen den ehemaligen Ortschaften Kagran und Hirschstetten schuf. In unmittelbarer Nähe der Anlage befindet sich der Kagraner Platz, der das einstige Ortszentrum von Kagran darstellte. Die Hirschstettner Straße war um die Jahrhundertwende kaum verbaut, im Osten erstreckte sich die Flur Gmünd Äcker. Im Jahr 1922 wurde die Dampftramway eröffnet, die vom Kagraner Platz aus die Hirschstettner Straße entlang in Richtung Groß Enzersdorf geführt wurde. Der betreffende Wohnbau wurde in den späten 1950er-Jahren auf einem frei stehenden Baugrund errichtet.

Architektur und Kunst

Der Wohnbau liegt direkt an der Hirschstettner Straße, die vom Kagraner Platz in Richtung der ehemaligen Ortschaft Hirschstetten führt. Im Westen befindet sich der Kagraner Platz und im Süden erstreckt sich die weitläufige Siedlung "Am Freihof". Die Anlage besteht aus drei autonomen Bauteilen, die in Zeilenbauweise parallel zueinander angeordnet sind. Der Wohnbau ist mit drei Geschoßen relativ nieder angelegt und fügt sich so gut in die nahe liegende Umgebung ein. Die Reihenhäuser der benachbarten Freihofsiedlung verfügen lediglich über ein bis zwei Geschoße. Die betreffende Anlage zeichnet sich durch die schlichte und zurückhaltende Gestaltung aus. Der straßenseitige Wohntrakt ist breiter angelegt als die beiden anderen Bauteile und wird durch zwei risalitartige Vorsprünge betont. Die Fassade gliedert sich in regelmäßige Fensterachsen, wobei die Öffnungen scharf in die glatte Wandfläche eingeschnitten sind. Die östlichen Schauseiten der beiden hinteren Wohnblöcke werden von einzelnen Balkonen aufgelockert. Die Stiegenhäuser sind über den Innenhof zugänglich, der zwischen den einzelnen Häusern angelegt ist. Der dritte Wohntrakt beherbergt eine Garage, die im Kellergeschoß des Hauses untergebracht ist.

Josef Baudys - Josef Baudys (1900-1979) studierte Architektur ab 1943 bei Alexander Popp an der Akademie der bildenden Künste Wien. Vorwiegend in Gemeinschaft mit anderen Architekten war er an der Errichtung mehrerer prominenter Wohnhäuser der 1950er-Jahre beteiligt. So entwarf er etwa mit Otto Schönthal die Wohnhausanlage Hofherrgasse 5-13 in Wien 10 (1952/53) und zusammen mit Hans Paar und Rudolf Münch den Eduard-Leisching-Hof in Wien 5 (Johannagasse 29-35, 1954/55).

Dokumente