Inhalte werden geladen ...

Donaufelder Straße 22

Hof-Informationen Donaufelder Straße 22

Detailinformationen

Donaufelder Straße 22

Adresse

Donaufelder Straße 22, 1210 Wien

Donaufelder Straße 22, 1210 Wien

Theodor-Körner-Gasse 29, 1210 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1977 - 1979

Anzahl an Wohnungen

28

Architekt*in

Kurt Braun, Hans Zeiler

Wohnungen

28

Waschküchen

1

Stiegen

3

Lokale

12

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Ihr Hof ist mit 39 PKW-Stellplätzen ausgestattet

Geschichte

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Die Straße, in der der Wohnbau steht, ist nach der ehemaligen Ortsgemeinde Donaufeld benannt. Die Straße wurde 1840 begradigt und als Verbindung zwischen Floridsdorf und dem Kagraner Platz angelegt. Die Gemeinde trug anfangs den Namen Neu-Leopoldau und wurde 1881 in Neu-Leopoldau mit Mühlschüttel umbenannt. Nachdem die Ortschaft 1886 schließlich den Namen Donaufeld erhielt, wurde sie im Jahre 1904 in den 21. Bezirk eingemeindet.

Die Donaufelder Straße war bereits um 1900 großteils verbaut, an der Stelle des heutigen Wohnhauses befand sich ursprünglich ein späthistoristisches Gebäude. Das Wohnhaus verfügte über zwei Geschoße und beherbergte schon damals eine Apotheke und eine Gaststube. An der Ecke zur Theodor-Körner-Gasse hatte man 1908 einen Zubau mit drei Geschoßen angebaut. Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war, wurde der Altbestand schließlich zur Gänze abgetragen.

Architektur und Kunst

Wo die Theodor-Körner-Gasse auf die Donaufelder Straße stößt, befindet sich der Wohnbau aus den späten 1970er-Jahren. Das Eckhaus erstreckt sich über einen L-förmigen Grundriss und verfügt über fünf Geschoße. Die Verwendung von zwei unterschiedlichen Gelbtönen an der Fassade sorgt für eine abwechslungsreiche Gestaltung. Die einzelnen Stockwerke werden durch hellgelbe schmale Wandflächen zusammengefasst und vertikal gegliedert. Die Fassade zur Theodor-Körner-Gasse ist durchwegs plastischer gestaltet. Neben den hellen Wandflächen erzeugen vor allem die dreieckigen Erker, die jeweils vier Stockwerke zusammenfassen, einen lebendigen Gesamteindruck. Ein ähnlich gestalteter Wohnbau befindet sich schräg gegenüber, für beide Bauten ist dasselbe Architektenteam verantwortlich.

Kurt Braun - Kurt Braun (1929-1991) studierte ab 1955 bei Lois Welzenbacher an der Akademie der bildenden Künste Wien. Für die Gemeinde Wien entwarf er vorwiegend in Arbeitsgemeinschaften mehrere Wohnbauten, wie etwa die Wohnhäuser Krongasse 18 in Wien 5 (mit Heinz Düringer, 1978/79) und Theodor-Körner-Gasse 28 in Wien 21 (mit Hans Zeiler, 1977/78).

Hans Zeiler - Hans Zeiler (1926-2006) studierte Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Für die Gemeinde Wien entwarf er zusammen mit Kurt Braun unter anderem die Wohnhausanlagen Scheffelstraße 24 in Wien 21 (1949/50) und Donaufelder Straße 22 in Wien 21 (1977-1979).

Dokumente