Detailinformationen
Adresse
Winarskystraße 1-3, 1200 Wien
Winarskystraße 1-3, 1200 Wien
Leithastraße 26, 1200 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1964 - 1966
Anzahl an Wohnungen
48
Architekt*in
Eberhart Hochenegger
Wohnungen |
48 |
|---|---|
Waschküchen |
2 |
Stiegen |
3 |
Lokale |
2 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Ja |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.
Die Straße, in der der Wohnbau steht, wurde ursprünglich als Kaiserwasserstraße und Kolpingstraße bezeichnet. Seit 1928 ist sie nach dem ersten sozialdemokratischen Gemeinderat von Brigittenau, Leopold Winarsky (1906-1915), benannt. Er engagierte sich zwischen 1907 und 1915 als Reichsratsabgeordneter vor allem für die Arbeiterbildungsbewegung und die Rechte von Lehrlingen.
In der Leithastraße, direkt gegenüber der heutigen Wohnhausanlage, gab es um die Jahrhundertwende eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen. Im Jahr 1870 wurde südlich davon der Nordwestbahnhof als wichtigste Station dieser Bahnlinie eröffnet. Der Wohnbau wurde in den 1960er-Jahren im Anschluss an zwei weitere Wohnhäuser errichtet.
Architektur und Kunst
Die Eckverbauung besteht aus einem längeren Trakt in der Winarskystraße und einem kurzen Trakt in der Leithastraße. Die sechsgeschoßige Wohnhausanlage schließt zu beiden Seiten direkt an andere Wohnbauten an. Die Wohnungen sind auf drei Stiegenhäuser aufgeteilt und ausschließlich über den Haupteingang - der sich in der Winarskystraße befindet - zugänglich. Auffallend ist die zurückhaltende Gestaltung der Fassade, die nur durch Fensterachsen gegliedert wird. Als einziges auflockerndes Element ist an der Nahtstelle der beiden Wohntrakte eine Achse mit Balkonen angeordnet. Die hofseitige Fassade ist ebenso schlicht ausgeführt, wobei hier verglaste Stiegenhäuser und Dacherker für Abwechslung sorgen.
Eberhart Hochenegger - Eberhart Hochenegger (geb. 1924) studierte bis 1949 Architektur an der Technischen Hochschule Graz. Im Anschluss ging er nach Wien, wo er zunächst vor allem für den Wiederaufbaufonds tätig war. Neben dem Wohnbau gehörten auch der Industriebau und Villenbauten zu den Schwerpunkten im Schaffen von Eberhart Hochenegger.