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Bäuerlegasse 31

Hof-Informationen Bäuerlegasse 31

Detailinformationen

Bäuerlegasse 31

Adresse

Bäuerlegasse 31, 1200 Wien

Bäuerlegasse 31, 1200 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1963 - 1965

Anzahl an Wohnungen

61

Architekt*in

Alfons Binder

Wohnungen

61

Waschküchen

2

Stiegen

3

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Bäuerlegasse wurde 1885 nach dem Schriftsteller und Journalisten Adolf Bäuerle (1786-1859) benannt. Bäuerle war Gründer der "Wiener Allgemeinen Theaterzeitung". Als Theaterdichter erfand er die Figur des "Staberl" und schrieb Wienerlieder.

Der Gemeindebau befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum dichtesten Baublock Wiens und lockert als langgestreckte Eckverbauung mit Innenhof das gründerzeitliche Straßenraster auf. Im Generalstadtplan von 1912 waren an seiner Stelle drei der typischen H-Trakter vorgesehen.

Architektur und Kunst

Die L-förmige Eckverbauung zählt auf sechs Geschoßen 19 Fensterachsen in der Bäuerlegasse und sieben in der Heistergasse. Die Flächigkeit der glatten Putzfassade wird durch unterschiedliche Fensterformate aufgelockert, die französischen Fenster sind mit Brüstungsgittern ausgestattet. Das umlaufende Dachgesims schließt in der Bäuerlegasse auf einer Höhe an das Nachbargebäude an. Über eine Durchfahrt und einen Durchgang gelangt man in den schmalen Innenhof, von dem aus die drei Stiegen erschlossen werden.

Alfons Binder - Über die Ausbildung des Architekten Alfons Binder (1896-1973) gibt es keine Daten. Für die Gemeinde Wien plante er vor allem im Zuge des Wiederaufbaus mehrere Wohnhausanlagen, wie etwa die Wohnhäuser Bäuerlegasse 31 in Wien 20 (1963-1965) und Mundygasse 12 in Wien 10 (1956).

Dokumente