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Arbesbachgasse 14-16

Hof-Informationen Arbesbachgasse 14-16

Detailinformationen

Arbesbachgasse 14-16

Adresse

Arbesbachgasse 14-16, 1190 Wien

Arbesbachgasse 14-16, 1190 Wien

Friedlgasse 42-44, 1190 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1987 - 1988

Anzahl an Wohnungen

21

Architekt*in

Peter Pázmándy

Wohnungen

21

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Die Arbesbachgasse trägt seit 1904 ihren Namen. Sie wurde nach einem Nebenfluss des Krottenbaches, dem Erbsenbach, der im Volksmund Arbesbach heißt, benannt.

Im Gebiet rund um die Arbesbachgasse gab es noch im 19. Jahrhundert hauptsächlich Weingärten, doch im Generalregulierungsplan von 1912 sind bereits Parzellierungen für den Verbau des Viertels nachweisbar. Es finden sich auch Hinweise auf große Gärtnereien. Im Zweiten Weltkrieg wurde in der Arbesbachgasse trotz der verhältnismäßig starken Bombardierung Döblings und der nahe gelegenen Automobilwerke nur das Haus Nr. 18 getroffen. Die Baubewilligung für das heute bestehende Gebäude datiert aus dem Jahr 1986. Es wurde gleichzeitig mit der Wohnhausanlage Arbesbachgasse 20 vom selben Architektenteam geplant.

Architektur und Kunst

Die zweistöckige Wohnhausanlage Ecke Arbesbachgasse/Friedlgasse ist ein typischer Bau der Wiener Postmoderne. Zweigeschoßige Spitzerker mit treppenförmig abgestuften dreiteiligen Fenstern rhythmisieren die Fassade. Das Erdgeschoß ist genutet und erinnert gemeinsam mit dem farbig abgesetzten und mehrfach profilierten Kordon- sowie Hauptgesims an historische Bauformen. Die Fassade der Hauptgeschoße ist glatt gestaltet, wobei sämtliche Fenster scharf eingeschnitten sind. Große verblechte Gaupen durchbrechen die mehrfach geknickte Dachfläche im ausgebauten Dachgeschoß. Die beiden Eingangsportale sind weit hinter die Front des Gebäudes zurückgesetzt.

Peter Pázmándy - Peter Pázmándy (geb. 1931) studierte bis 1956 an der Technischen Universität Budapest. Anschließend floh er nach Österreich, wo er 1961 seine Befugnis als Ziviltechniker erlangte und sein eigenes Architekturbüro eröffnete. Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem ein Bürohaus in der Straußengasse in Wien 4 (1960er-Jahre, gemeinsam mit Franz Fehringer), die Apotheke und das eigene Wohnhaus in Gresten/NÖ (1980) sowie zahlreiche Platzgestaltungen im Zuge von Dorferneuerungen in Niederösterreich. Für die Gemeinde Wien plante Peter Pázmándy die Wohnhausanlagen Arbesbachgasse 14-16 und Arbesbachgasse 20 in Wien 19 (1978-1988).

Dokumente