Detailinformationen
Adresse
Hardtgasse 10-12, 1190 Wien
Hardtgasse 10-12, 1190 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1985 - 1986
Anzahl an Wohnungen
31
Architekt*in
Herta Jerzabek
Wohnungen |
31 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
2 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.
Die Hardtgasse wurde 1894 nach dem ursprünglichen, erstmals 1292 urkundlich erwähnten Flurnamen benannt. Die Bezeichnung leitet sich von "Hart" ab, was gleichbedeutend mit Wald oder Heidewald ist.
Döbling wurde erstmals 1114 als de Teopilic urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom slawischen topl’ika ("sumpfiges Gewässer" bzw. "sumpfige Stelle") ab, womit auf die Lage am Krottenbach hingewiesen wird. Bei der Bildung des Bezirkes 1890 bis 1892 wurden mehrere Vororte zum 19. Bezirk zusammengelegt und Wien eingemeindet. Dabei wurde der Name Döbling schließlich von der größten Gemeinde Ober-Döbling für den gesamten Bezirk übernommen.
Architektur und Kunst
Die U-förmige Wohnhausanlage weist straßenseitig eine sechsgeschoßige, geschlossene Bauweise auf. Zwei seitlich vorgezogene Erkerachsen, unter denen die Zugänge zu den Stiegenhäusern liegen, gliedern die schlichte Fassade. Die beiden Erker werden von kleineren Fenster flankiert, welche die Vertikale zusätzlich betonen. Das oberste Geschoß ist etwas zurückversetzt und wird durch ein kräftiges, die Horizontale unterstreichendes Gesims von der darunter liegenden glatten Fassade abgegrenzt. Hofseitig schließen zwei terrassierte Seitenflügel an den geschlossenen Straßenblock an. Zusätzlich zu den Terrassen sind die Seitenflügel in allen Ebenen mit großzügigen Loggien ausgestattet. Der Mittelblock wird über dem Erdgeschoß und dem ersten Obergeschoß als Loggia trapezförmig in den Hof vorgezogen.
Herta Jerzabek - Herta Jerzabek (geb. 1926) studierte Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Nach ihren Plänen entstanden in Wien mehrere Wohnhäuser, die nach dem Prinzip der Terrassenhausanlagen konzipiert sind. Ein besonderes Anliegen war ihr aber auch der Schulbau.