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Scherpegasse 1a

Hof-Informationen Scherpegasse 1a

Detailinformationen

Scherpegasse 1a

Adresse

Scherpegasse 1a, 1190 Wien

Scherpegasse 1a, 1190 Wien

In der Krim 4, 1190 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1958

Anzahl an Wohnungen

25

Architekt*in

Viktor Fenzl

Wohnungen

25

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Scherpegasse trägt seit 1935 ihren Namen. Sie wurde nach dem Bildhauer Hans Scherpe (1853-1929) benannt. Hans Scherpe ist der Schöpfer so berühmter Werke wie des Hamerlingdenkmals oder des Denkmals für Rudolf von Alt.

Um 1830 gab es auf dem Areal der heutigen Wohnhausanlage noch Weingärten. 1904 wurde zwei Häuser weiter ein großes Schulgebäude errichtet. Im Generalstadtplan von 1912 ist der Platz "In der Krim" noch als zukünftiges Projekt verzeichnet. Anhand der Bauakten lässt sich der Bestand einer Kleingartenanlage in den 1930er-Jahren nachweisen. Die Baubewilligung für den heute bestehenden Wohnbau datiert aus dem Jahr 1957.

Architektur und Kunst

Die fünfgeschoßige Wohnhausanlage weist zehn Fensterachsen an der Hauptfassade und ein teilweise ausgebautes Dachgeschoß auf. Die beiden farblich abgesetzten viergeschoßigen Erker nutzt Viktor Fenzl zur Rhythmisierung der Fassade. So weist der eine Erker zwei schmale zusammengefasste Fensterachsen auf, während der andere eine breite Achse umfasst. Sämtliche Fenster werden von fein strukturierten, vertieft liegenden, hellen Putzfaschen gerahmt. Die farblich abgesetzte und aufgrund der Hanglage bis zu einem Geschoß hohe Sockelzone birgt drei Garagentore und das etwas aus der Mitte gerückte, mit Kunststein eingefasste Portal. Ein breites Kranzgesims, das beim linken Erker verkröpft ist und beim rechten bündig verläuft, schließt die Hauptfassade nach oben hin ab.

Viktor Fenzl - Viktor Fenzl (1882-1968) studierte an der Technischen Hochschule und der Akademie der bildenden Künste in Wien. Neben seiner Tätigkeit als Architekt lehrte er auch an der technischen Gewerbeschule in Wien. Über sein architektonisches Schaffen ist wenig bekannt. In der Schlöglgasse 28 in Hetzendorf ist von ihm ein frühes Wohnhaus aus dem Jahr 1910 erhalten.

Dokumente