Detailinformationen
Adresse
Grundsteingasse 66, 1160 Wien
Grundsteingasse 66, 1160 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1978 - 1979
Anzahl an Wohnungen
16
Architekt*in
Adolf Svancar
Wohnungen |
16 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
1 |
Lokale |
0 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.
Die Grundsteingasse - ursprünglich Untere Gasse, Untere Hauptstraße und ab 1867 Gärtnergasse - trägt seit 1883 ihren heutigen Namen. Nach der Errichtung des Linienwalls wurde hier 1704 der "Grundstein" zur späteren Ortschaft Neulerchenfeld gelegt.
Auf dem Areal der heute bestehenden Wohnhausanlage sind sowohl laut dem Franziszeischen Kataster um 1830 als auch dem Wiener Generalstadtplan von 1912 Vorgängerbauten in Form von Seitenflügelhäusern verzeichnet. Die Grundsteingasse und der angrenzende Brunnenmarkt zählen innerhalb der Kunst- und Kulturszene zu den gefragtesten Gegenden Wiens. Dies ist auch an kulturellen Veranstaltungen wie dem jährlich stattfindenden Projekt "Soho in Ottakring" spürbar.
Architektur und Kunst
Die kleine vierstöckige Wohnhausanlage in der Grundsteingasse weist eine dreiachsige, rasterförmige Fassade auf. Bestimmendes Element des in den Jahren 1978 - 1979 errichteten Gemeindebaus sind die breiten, dreiteiligen, in die glatte Front eingeschnittenen, querrechteckigen Fenster. Diese werden mittels eines zur übrigen Wandfläche komplementären Farbtons vertikal zusammengefasst, sodass eine Akzentuierung der einzelnen Achsen erfolgt. Das Erdgeschoß ist durch ein dunkleres Kolorit von den Hauptgeschoßen abgesetzt, in der äußersten rechten Achse sind der tief eingeschnittene Hauseingang sowie die Garageneinfahrt situiert.
Adolf Svancar - Adolf Svancar (1907-1978) ist 1927/28 als Student der Bildhauerei bei Eugen Steinhof an der Hochschule für angewandte Kunst nachweisbar. Über seine weitere Ausbildung gibt es keine Informationen. Für die Gemeinde Wien war Adolf Svancar an der Errichtung mehrerer Wohnhausanlagen beteiligt. Eigenständig plante er etwa die Wohnhäuser Grundsteingasse 66 in Wien 16 (1978/79) und Stumpergasse 42 in Wien 6 (1975-1978).