Detailinformationen
Adresse
Hofferplatz 3, 1160 Wien
Hofferplatz 3, 1160 Wien
Hasnerstraße 26, 1160 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1955 - 1957
Anzahl an Wohnungen
52
Architekt*in
Julius Bergmann
Wohnungen |
52 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
3 |
Lokale |
4 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.
Der nach dem Gemeinderat und Baumeister Kaspar Hofer (1823 - 1883) benannte Hofferplatz trägt seit 1883 seinen Namen.
Auf dem Grundstück ist eine Schule aus dem Jahr 1879 nachweisbar, die während des Zweiten Weltkrieges durch Bomben zerstört und im Jahre 1954 abgetragen wurde. Im Anschluss errichtete man das derzeit bestehende Wohnhaus und den angrenzenden Kindergarten.
Architektur und Kunst
Die T-förmige Wohnhausanlage setzt sich aus einem L-förmigen fünfgeschoßigen Bauteil sowie einem ebenerdigen, die eigentliche Form vollendenden, leicht hinter die Baulinie zurückgesetzten Flügel zusammen. Der Trakt gegen den Hofferplatz weist insgesamt 11 Achsen auf, wovon die mittleren fünf ab dem ersten Stockwerk als ein von sechs Konsolen getragener, farblich abgesetzter flacher Erker ausgebildet sind. In diese Gestaltung ist auch das von Beginn an ausgebaute Dachgeschoß miteinbezogen. Dieser Bereich wird von den beiden nachträglich errichteten Liftanbauten regelrecht eingespannt. Die südseitige, gegen die Hasnerstraße orientierte Fassade wird durch eine kleine Grünanlage von der Straße getrennt und erfährt ihre Akzentuierung durch französische Fenster. Das Erdgeschoß des westseitig gelegenen Bauteils ist durch zwei gleich gestaltete, tief in das Gebäude eingeschnittene, mit profiliertem Kunststein akzentuierte Eingänge gegliedert, in den Obergeschoßen rhythmisieren verschieden breite Fenster das Gebäude.
Julius Bergmann - Julius Bergmann (1896-1969) studierte von 1918 bis 1923 unter anderem bei Siegfried Theiß und Franz Krauß an der Technischen Hochschule Wien. Zusammen mit Rudolf Boeck und Adolf Hoch plante er das 1950/51 errichtete Josef-Afritsch-Heim (Internationale Kulturwerkstätte Hörndlwald, Josef-Lister-Gasse 7, Wien 13). Für die Gemeinde Wien entwarf Bergmann unter anderem die Wohnhausanlagen Staudgasse 48-50 in Wien 18 (1949-1950) und Hofferplatz 3 in Wien 16 (1955-1957).
An der dem Hofferpark zugewandten Seite der Wohnhausanlage befindet sich ein großflächiges Sgraffito-Wandbild aus dem Jahr 1956 von Anton Krejcar mit dem Titel "Baum und Vögel". In der Grünfläche gegen die Hasnerstraße ist die aus dem Jahr 1956 stammende Bronzeskulptur "Stehendes Mädchen" von Hans Knesl situiert.