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Koppstraße 6

Hof-Informationen Koppstraße 6

Detailinformationen

Koppstraße 6

Adresse

Koppstraße 6, 1160 Wien

Koppstraße 6, 1160 Wien

Hippgasse 21, 1160 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1952 - 1953

Anzahl an Wohnungen

30

Architekt*in

Hans Steindl

Wohnungen

30

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Ja

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab 1949 war der Wohnbau zahlenmäßig wieder auf dem Niveau des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit. Doch noch war die Bevölkerung verarmt und oft obdachlos. Kleine Duplex-Wohnungen, die später zusammengelegt werden konnten, linderten schließlich die Wohnungsnot. 1951 wurde Franz Jonas, Sohn einer Arbeiterfamilie, Bürgermeister von Wien. In seine Amtszeit fiel die rege Bautätigkeit im Rahmen des Projektes "Sozialer Städtebau" ab 1952. Das 8-Punkte-Programm hatte die Trennung von Wohn- und Gewerbebereichen, eine Auflockerung der Wohnbereiche sowie die Assanierung einzelner Viertel zum Ziel. Die standardmäßige Ausstattung der Wohnungen wurde verbessert - alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Koppstraße wurde 1883 nach dem Rechtsanwalt, Gemeinderat und Reichsratsabgeordneten Dr. Josef Kopp (1827-1907) benannt. Von 1873 bis 1883 hieß sie in Neulerchenfeld Neustiftgasse, in Ottakring Hauslabgasse.

Ottakring war zur Gründerzeit von vielen Gewerbebetrieben durchsetzt, deren meist ebenerdige Nutzbauten zunehmend von Wohnbauten verdrängt wurden. Auf dem Grundstück an der Ecke Koppstraße/Hippgasse wichen sie in den 1950er-Jahren erst spät der neuen Wohnhausanlage.

Architektur und Kunst

Die fünfgeschoßige Eckverbauung grenzt an beiden Seiten an ebenerdige Gewerbebetriebe, wodurch das steile Satteldach an den Feuermauern sichtbar wird. Die sieben bzw. sechs Fensterachsen langen, schlichten Straßenfassaden sind ohne Dekor ausgeführt und Ausdruck einer Nachkriegsarchitektur, deren vorrangiges Bestreben in der Schaffung von Wohnraum lag. Ein Wechsel von zwei- und dreiflügeligen Fenstern und dezente Fensterfaschen lockern die glatten Putzfassaden auf. Der dunkel verputzte Sockel setzt sich mit einer horizontalen Nut von der Fassade ab, als oberer Abschluss dient ein umlaufendes Dachgesims. Von der Koppstraße gelangt man durch einen Durchgang in den baumbestandenen Hof und zu den beiden Stiegen, die als Erschließungstürme vor die Fassade ragen.

Hans Steindl - Hans (Johann) Steindl (1902-1972) studierte von 1920 bis 1924 bei Josef Frank und Josef Hoffmann an der Wiener Kunstgewerbeschule. Nach seinen Entwürfen wurden unter anderem für die Gemeinde Wien die Wohnhäuser Koppstraße 6 in Wien 16 (1952/53) und Josef-Flandorfer-Straße 75 in Wien 21 (1969/70) errichtet.

Dokumente