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Hasnerstraße 111-115

Hof-Informationen Hasnerstraße 111-115

Detailinformationen

Hasnerstraße 111-115

Adresse

Hasnerstraße 111-115, 1160 Wien

Hasnerstraße 111-115, 1160 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1931 - 1932

Anzahl an Wohnungen

38

Architekt*in

Franz Zabza

Wohnungen

38

Waschküchen

1

Stiegen

3

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Sozialdemokratie bestimmende Kraft im Wiener Rathaus. 1922 wurde Wien ein selbstständiges Bundesland. Damit war auch der Grundstein für das "Rote Wien" gelegt. Neben Reformen im Gesundheits- und Bildungswesen wurde 1923 ein umfangreiches Bauprogramm gestartet, um für die Bevölkerung menschenwürdige Wohnungen zu schaffen - hell, trocken, mit Wasserleitung und WC ausgestattet, waren sie ein krasser Gegensatz zu den Bassena-Wohnungen in den Mietskasernen. Wesentlicher Teil der Anlagen waren Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Kindergärten, Waschküchen, Mütterberatungsstellen, Ambulatorien, Tuberkulosestellen, Turnhallen, Bibliotheken etc. Die Stadt Wien errichtete in der Zwischenkriegszeit 63.000 Wohnungen.

Die Hasnerstraße ist nach dem österreichischen Politiker Leopold Hasner, Ritter von Artha, benannt. Von 1867 bis 1870 bekleidete er das Amt des Unterrichtsministers, 1870 hatte er für einige Monate das Amt des Ministerpräsidenten inne.

Die Wohnhausanlage wurde in den Jahren 1931/32 mit damals 47 Wohneinheiten nach den Plänen des Architekten Franz Zabza errichtet. Das Projekt wurde zusammen mit dem Kommunalbau in der Pfenninggeldgasse 3-7 realisiert, wovon auch der gemeinsame Gartenhof zeugt. Das Haus Hasnerstraße 111-115 mit seinen heute 38 Wohnungen steht unter Denkmalschutz.

Architektur und Kunst

Die in geschlossener Bauweise errichtete Wohnhausanlage entfaltet entlang der in Ost-West-Richtung verlaufenden Hasnerstraße eine stark horizontale Wirkung. Die Fassade gliedert sich in ein Sockelgeschoß, dessen unterer Teil mit Klinkerdekor verkleidet wurde, vier Hauptgeschoße und ein über die mittleren elf der fünfzehn Fensterachsen risalitartig erhöhtes Attikageschoß. Die durchlaufenden Sohlbankgesimse werden nur von den drei nischenartig zurückgesetzten Stiegenhausachsen, die im obersten Geschoß mit einem Rundbogen abschließen, durchbrochen. Die drei Stiegenhäuser sind über straßenseitige Eingänge separat zugänglich. Über den Verdachungen der drei Portale wurden steinerne Puttenreliefs angebracht. In den großen, parkartigen Hof gelangt man über die Hintereingänge der Stiegenhäuser oder direkt über einen Verbindungsgang, den man durch eine Tür an der rechten Seite des Hauses betritt.

Franz Zabza - Franz Zabza (1896-1933) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und war bis zu seinem frühen Tod im Wiener Stadtbauamt tätig. Nach seinen Plänen wurden mehrere Gemeindewohnbauten errichtet. Der Margarethe-Hilferding-Hof (Leebgasse 100, Wien 10) ist wohl sein bedeutendstes Bauwerk.

Über den Verdachungen der drei Hauseingänge finden sich Reliefplastiken mit idyllischen Darstellungen von Kindern mit Tieren.

Dokumente