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Anschützgasse 10

Hof-Informationen Anschützgasse 10

Detailinformationen

Anschützgasse 10

Adresse

Anschützgasse 10, 1150 Wien

Anschützgasse 10, 1150 Wien

Weiglgasse 3, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1985 - 1987

Anzahl an Wohnungen

19

Architekt*in

Helmut Wimmer

Wohnungen

19

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Die Anschützgasse, ehemals Kaisergasse, wurde 1894 nach dem Burgschauspieler, Regisseur und Schriftsteller Heinrich Johann Immanuel Anschütz (1785-1865) benannt. Anschütz kam 1821 ans Wiener Burgtheater, dort war er bis kurz vor seinem Tod tätig.

Die Gegend wurde lange von der zwischen den Straßenzügen Weiglgasse - Siebeneichengasse - Anschützgasse - Jheringasse liegenden, um 1870 errichteten Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe bestimmt. Dieser Platz wurde von 1976-1978 mit der Wohnhausanlage "Wohnen morgen" verbaut, die direkt gegenüber der Wohnhausanlage Anschützgasse 10 liegt. An deren Stelle befand sich ursprünglich ein 1899 errichtetes, viergeschoßiges Wohnhaus, das 1982 abgetragen wurde.

Architektur und Kunst

Die Eckverbauung bildet eine Hofgemeinschaft mit den Liegenschaften Hollergasse 21 und 23 sowie Anschützgasse 8a, wodurch die blockhafte Verbauung der Gasse aufgelockert wird. Bei der Gestaltung der Wohnhausanlage war man bestrebt, die für die Gründerzeitbauten typischen Formelemente wie Fensterproportionen, Sockelzone und Eckausbildung neu zu interpretieren: Die Sockelzone wurde einzig mittels bis zum Boden gezogener Fensterumrahmungen als solche markiert, darüber folgen ohne jede Gliederung und mit glatt verputzter Wand die vier Obergeschoße. Oben laufen die Wände zur Mitte hin aufsteigend zusammen, besonders markant ist auch die Ecklösung mit kleinen Balkonen. Die Hoffassaden werden von den großen Stiegenhausfenstern und halbrunden Balkonen bestimmt. Das Haus wird über eine Stiege erschlossen, im Erdgeschoß findet sich ein Abstellraum für Fahrräder, die Beheizung erfolgt über Fernwärme.

Helmut Wimmer - Helmut Wimmer (geb. 1947) studierte bis 1975 an der Technischen Universität Wien. Nach kurzen Praxistätigkeiten in Wien und London war er für einige Jahre im Atelier von Wilhelm Holzbauer beschäftigt. Seit 1981 führt er sein eigenes Büro in Wien. Neben zahlreichen Wohnbauten in ganz Wien errichtete Wimmer unter anderem auch die Volksschule Breitenseerstraße in Wien 22 (1997) und realisierte die Sanierung samt Umbau des Altenheimes Baumgartner Höhe (Otto Wagner Pavillon 15, Wien 14).

Dokumente