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Fünfhausgasse 6-8

Hof-Informationen Fünfhausgasse 6-8

Detailinformationen

Fünfhausgasse 6-8

Adresse

Fünfhausgasse 6-8, 1150 Wien

Fünfhausgasse 6-8, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1985 - 1987

Anzahl an Wohnungen

23

Architekt*in

Emil Kovacic

Wohnungen

23

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Die Bezeichnung "Fünfhausgasse" sollte den alten Namen des Vorortes Fünfhaus bewahren, der 1892 als 15. Bezirk nach Wien eingemeindet wurde. Das genaue Benennungsdatum ist nicht bekannt.

Auf dem Areal der heutigen Wohnhausanlage standen ursprünglich zwei Vorgängerbauten aus dem 19. Jahrhundert mit insgesamt 14 Wohnungen und sieben Lokalen, die in der ersten Hälfte der 1980er-Jahre zum Abbruch freigegeben wurden. Die Baubewilligung für das Wohnhaus von Emil Kovacic mit 23 Wohnungen, zwölf PKW- und drei Zweiradabstellplätzen stammt aus dem Jahr 1984.

Architektur und Kunst

Beim dem aus der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre stammenden Eckwohnhaus handelt es sich um einen typischen Vertreter der Wiener Postmoderne. Die Fassade des fünfgeschoßigen Gebäudes wird durch fünf segmentförmige Erker sowie typische Versatzstücke der Postmoderne wie Säulen, Pfeiler und Rundfenster strukturiert. Ein im ersten Stockwerk ansetzender, stark vor die Baulinie tretender Runderker mit vertieften Vertikalfeldern kennzeichnet den Eingangsbereich an der Hausecke, der unter den vergitterten, auf Säulen und Pfeilern ruhenden Arkadenöffnungen liegt. Sämtliche Erker durchschneiden das weit vorspringende Kranzgesims und dienen somit als Verbindung zwischen den Obergeschoßen und dem ausgebauten Dachgeschoß. Die Erkerfenster sind über die Geschoße durch vertikale, vertiefte Wandfelder miteinander verbunden. Verschiedene Dekorationselemente wie steinerne Blumentröge oder unterschiedlich geformte Putzfelder zieren die Fassade mit ihren hochrechteckigen, eher schmalen Fenstern.

Emil Kovacic - Emil C. Kovacic (geb. 1945) studierte Innenarchitektur und Architektur bei Norbert Schlesinger und Otto Niedermoser an der Hochschule für angewandte Kunst Wien und dissertierte 1978 an der Technischen Hochschule Graz. Zu seinen Werken zählen vor allem Revitalisierungen sowie internationale Messebauten. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem die Wohnhausanlage Fünfhausgasse 6-8 in Wien 15 (1985-1987). Seit 1995 unterrichtet Kovacic Innenausbau an der HTL Mödling.

Dokumente